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(10.12.2017)

Eigentlich war alles wie immer. Es ist Sonntag – einer der besonderen Art und zwar der zweite Adventssonntag. Ich durfte ein bisschen länger schlafen als der Rest der Bande und bin ganz zerstrubbelt die Treppe hochgegangen um alle meine Jungs zu begrüßen. Das Tochterkind verbrachte den Vormittag noch bei ihrem Papa und sollte später am Nachmittag nach Hause kommen.

Während alle anderen schon gegessen haben, war mein Hunger nicht vorhanden. Also machte ich mir Wasser heiß und goss eine große Tasse Tee auf. Meine Fingerspitzen wärmten sich an dem warmen Porzellan und ich krabbelte nochmal unter die Decke auf dem Sofa. Genau in dem Moment begann es zu schneien. Erst viele kleine Flocken. Dann schwerer und große. Jeder Baum am Fenster wurde rasch mit einem weißen Mantel zugedeckt.

Ihr wisst ja, ich liebe, wirklich LIEBE den Schnee! Er weckt in mir so viele Kindheitserinnerungen, welche meine eigenen Kinder nur selten zur Verfügung stehen. Schnell rief ich dem Helden zu, dass wir uns am besten gleich auf den Weg machen um eine große Runde spazieren zu gehen und der kleinste Mann im Haus danach sein Mittagsschläfchen halten kann. Er fand die Idee toll und somit machten wir uns kurze Zeit später auf den Weg nach unten um uns fertig zu machen.  Weiterlesen

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Heute fühl ich mich super und ich konnte diesen Elan gleich dafür nutzen um mich vor die Nähmaschine zu werfen. Himmel, tat das gut! In einem Stündchen ist so das Shirt entstanden welches es gleich bei herrlichem Winter…Frühlingswetter vor die Kamera geschafft hat. Den Stoff „Animal Heads“ von Lillestoff bekommt ihr seit Samstag im Shop.

Außerdem wurden wir heute Weihnachtsschick gemacht und haben alle Vier beim Frisör ziemlich viel Wolle gelassen. DAS tat ebenso gut. Manchmal sind es schlichtweg die Kleinigkeiten welche einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern und einen mindestens 10 cm wachsen lassen.

Und weil das Gefühl heute ja nicht verschwinden soll, schmeiss ich jetzt noch eine Runde Bratäpfel in die Röhre und mache Vanillesauce dazu.   Weiterlesen

„Mama, mein Gefühl sagt, dass in deinem Bauch ein Mädchen ist“ erzählt mir meine Tochter am Morgen beim Haare kämmen und grinst. Auch im Kindergarten erzählen mir die Lieblingserzieher, wie sehr die Püppi von einem Ohr bis zum anderen strahlt und jedem von unserem Bauchglück erzählt. Ich möchte im selben Augenblick. in dem ich sowas erfahre, platzen vor Liebe.

Ich bin so dankbar dafür, zwei solch wunderbare Kinder zu haben, dass ich nie die richtigen Worte finden würde, welche meine Liebe zu den beiden ausdrücken könnten. Es ist schlichtweg ungreifbar und füllt mich dennoch voll und ganz aus.

Mein Hormonchaos beruhigt sich langsam wieder und meine Haut sieht nicht mehr aus wie die von zwölf pubertierenden Mädels auf einmal. Schnell mal auf Holz klopfen! Nur die Übelkeit, die möchte gar nicht mehr verschwinden und hat sich von „ab und zu mal abends“ zu einer mittelgroßen Vollkatastrophe entwickelt. Mir ist quasi nur noch schlecht. Ständig muss ich mich konzentrieren und die Übelkeit veratmen, um das Schlimmste zu verhindern.

Baby, ich meine irgendwas gehört zu haben, dass dies ein gutes Zeichen für ein Mädchen ist. Möchtest du da deine Schwester wohl jetzt schon in die Karten spielen? Ich würde mich freuen! Sehr sogar. Selbstverständlich brauchst du nicht beleidigt sein, sollte trotzdem etwas zwischen deinen Beinen baumeln, denn auch kleine Jungs haben hier ein tolles Leben – frag ruhig deinen großen Bruder! *zwinker*

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Ausserdem bin ich auf die Suche nach schönen Namen für dich gegangen. Eigentlich stehen diese schon eine ganze Weile fest. Egal für welches Geschlecht du dich entscheidest. Aber irgendwie stand mir der Sinn nach Neuem und ich habe tatsächlich ein paar schöne Exemplare gefunden, von denen selbst Papa begeistert war. Mal sehen, wo dies noch hinführt!  Weiterlesen

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Mit großen Schritten schreiten wir auf das Ende dieser Weihnachtszeit zu. Seid ihr schon mitten drin? Habt ihr alle guten Gedanken und Wünsche für eure Lieben bereit? Oder soll es lieber eine Kleinigkeit für unter dem Baum sein?

Ich werde immer ruhiger je näher wir Heiligabend kommen. Ich freue mich auf die strahlenden Augen der Püppi und den skeptischen Blick des Minis, der Menschenansammlungen immer furchtbar anstrengend findet und lieber aus sicherer Entfernung beobachtet. Ich freue mich auf ein gutes Essen und einen tolle Zeit mit den Menschen, die ich liebe.  Weiterlesen

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Der Held, die Püppi und ich, wir lieben Weihnachten. So sehr, dass die Püppi mir im September, auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten, offenbarte, dass sie die „alte Wohnung“ viiiiiiiel besser gefunden hätte. Als ich daraufhin frug, was gegen unser aktuelles Haus mit so viel Platz und einem Garten spräche, antwortete sie:

„Mama, in der alten Wohnung, da gab es Adventskalender!“

Ich konnte meine Tochter besänftigen und ihr erklären, das in wenigen Wochen auch im neuen Haus ein Adventskalender, ihr die Zeit bis Weihnachten versüßen würde – sprichwörtlich.

Der Held und ich möchten diese Adventszeit besonders genießen und uns mehr Zeit für uns als Paar nehmen. So kochen oder bekochen wir uns, schauen ausschließlich Filme die festlich oder winterlich sind (solange nicht die Lieblingsserie o.ä, läuft), haben ein Handytabu für die Zeit ausgesprochen, lesen uns Abends ein par Seiten aus einem Buch vor, kauften das erste Mal einen Weihnachtsbaum für unsere Familie, schmückten diesen zusammen, essen jeden Adventssonntag Bratäpfel, (…) und bemühen uns im Ganzen wahrzunehmen. 
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