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21+2

Die Zeit fliegt nur so an mir vorbei! Wir haben mittlerweile fast den 6. Monat erreicht und die Tage bis ich ein „UHU“ bin, sind ebenso gezählt. Trotzdem komme ich kaum hinterher dieses Tagebuch für dich zu füllen. Zum Glück gibt es noch ein Fotoerinnerungsbuch, welches ich öfter spontan mit Bildern versorge.

So liegst du nämlich immer noch gerne auf der rechten Seite meines Bauchs. Wenn ich morgens aufstehe, ist deine Wohnung regelrecht schief und verbeult. Beim letzten Ultraschall kam heraus, dass du unser zweiter Sohn bist und wir könnten nicht stolzer auf dich sein! Allem Anschein nach geht es dir prächtig und du entwickelst dich zeitgerecht.

Ich lagere wie gewohnt, wieder eine Menge Wasser ein und deshalb schlafen mir ständig meine Hände ein und das von mir verhasste Karpaltunnelsyndrom hat wieder Einzug in mir gehalten. Dies ist vor allem Nachts und Morgens wirklich sehr anstrengend und schmerzvoll. Aber wie sagte eine liebe Mitschwangere so schön: „Tschakka, die letzten Wochen schaffen wir auch noch“. Ganz genau!  Weiterlesen

Die ersten 100 Tage dieser Schwangerschaft, sind mit heute geknackt! Yeah!

Ich meine H U N D E R T Tage, das ist schon eine besondere Nummer auch wenn ich ehrlich gestehen muss das der Alltag so viel Zeit und Aufmerksamkeit fordert, dass kaum Zeit übrig bleibt um es wirklich in ganzen Zügen zu genießen. Ein bisschen Besserung ist in Sicht, wenn der Vormittag bald für einige Monate nur mit alleine gehört und beide Kinder in der KiTa betreut werden.

Solche Zeitspannen muss man dann schlichtweg als Ladestation betrachten, denn in einem guten halben Jahr wird es wieder für mehrere Jahre nicht mehr so sein. Besonders freue ich mich darauf an diesen Vormittagen meinem Nestbautrieb vollen Lauf zu lassen. Ich liebe es alles „rein und fein“ zu machen und mir jede Ecke des Hauses vorzunehmen nur um am Ende wieder von Vorne anfangen zu dürfen. Ein schönes Zuhause entspannt mich (und meinen Geldbeutel eher nicht…). Dafür werden auch einige Dinge neu gekauft oder umgestellt.

Gestern unterhielt ich mich noch darüber das diese Schwangerschaft wie ein Geschenk ist und es tatsächlich jeden Morgen eine kleine Überraschung ist, wenn man in den Spiegel schaut. „Huch, da ist ja ein Baby in meinem Bauch!“. Viel greifbarer wird es wahrscheinlich, wenn wir endlich wissen welches Geschlecht das kleine bisschen Glück in mir hat. Denn sobald wir einen Namen haben, wird aus den Träumereien schlichtweg Vorfreude auf den kleinen Menschen, welcher uns wieder um so vieles bereichern wird.

Mama und Papa von drei Kindern. Zweifache große Schulkind-Schwester. Großer Bruder. All‘ das sind Aufgaben die uns erwarten und auf die wir uns freuen. Vor allem das Tochterkind kann es kaum erwarten endlich ihre Schwesternqualitäten vorzuführen. Sie streichelt den Bauch, hört so gerne den Herzschlag des Babys und freut sich auf den großen Ultraschalltermin in einigen Wochen, bei welchem sie dabei sein darf.

Der (kleine) große Bruder nimmt die ganze Angelegenheit sehr gelassen. Was ein Baby ist, ist im vollkommen klar. Schließlich ist er ein toller Puppenpapa und wiegt seine kleinen Schätze vorsichtig in den Schlaf, während er alle ermahnt leise zu sein. Danach werden die Püppchen zugedeckt und das Licht ausgeschaltet. „Heia machen“, voll klar. So läuft das in seiner Welt bei den Babys.

Die kleinen 10 Zentimeter Mensch in mir machen sich wahrscheinlich um das ganze Drumherum noch keine Gedanken. Es ist schlichtweg damit beschäftigt zu wachsen und ab und an so sehr in mir herum zu kullern, dass ich es sogar spüren kann. Es weiß noch nichts von der ganzen Aufregung welche es verursacht und hat auch noch keine Vorstellung wieviel Liebe es hier draußen erwartet.

Es sind nunmal die kleinen Dinge welche bedeutend sind. Das wusste ich schon immer! <3

Auf in die nächsten 100 Tage!

„Mama, mein Gefühl sagt, dass in deinem Bauch ein Mädchen ist“ erzählt mir meine Tochter am Morgen beim Haare kämmen und grinst. Auch im Kindergarten erzählen mir die Lieblingserzieher, wie sehr die Püppi von einem Ohr bis zum anderen strahlt und jedem von unserem Bauchglück erzählt. Ich möchte im selben Augenblick. in dem ich sowas erfahre, platzen vor Liebe.

Ich bin so dankbar dafür, zwei solch wunderbare Kinder zu haben, dass ich nie die richtigen Worte finden würde, welche meine Liebe zu den beiden ausdrücken könnten. Es ist schlichtweg ungreifbar und füllt mich dennoch voll und ganz aus.

Mein Hormonchaos beruhigt sich langsam wieder und meine Haut sieht nicht mehr aus wie die von zwölf pubertierenden Mädels auf einmal. Schnell mal auf Holz klopfen! Nur die Übelkeit, die möchte gar nicht mehr verschwinden und hat sich von „ab und zu mal abends“ zu einer mittelgroßen Vollkatastrophe entwickelt. Mir ist quasi nur noch schlecht. Ständig muss ich mich konzentrieren und die Übelkeit veratmen, um das Schlimmste zu verhindern.

Baby, ich meine irgendwas gehört zu haben, dass dies ein gutes Zeichen für ein Mädchen ist. Möchtest du da deine Schwester wohl jetzt schon in die Karten spielen? Ich würde mich freuen! Sehr sogar. Selbstverständlich brauchst du nicht beleidigt sein, sollte trotzdem etwas zwischen deinen Beinen baumeln, denn auch kleine Jungs haben hier ein tolles Leben – frag ruhig deinen großen Bruder! *zwinker*

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Ausserdem bin ich auf die Suche nach schönen Namen für dich gegangen. Eigentlich stehen diese schon eine ganze Weile fest. Egal für welches Geschlecht du dich entscheidest. Aber irgendwie stand mir der Sinn nach Neuem und ich habe tatsächlich ein paar schöne Exemplare gefunden, von denen selbst Papa begeistert war. Mal sehen, wo dies noch hinführt!  Weiterlesen