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Hallo, sechster Monat – Organultraschall

Tick Tack.
Seit letzter Woche sagt der Schwangerschaftscountdown auf meinem Handy, dass ich mittlerweile mehr Tage meiner Schwangerschaft geschafft habe als welche, die noch vor mir liegen.
146 Tage sind vollendet und nur noch 134 warten auf mich.
Wahnsinn, dass damit mehr als die Hälfte dieser wunderbaren Zeit vorüber ist.
Selbstverständlich dreht sich das Rad der Zeit im Alltag mit drei Kindern schneller als in meiner ersten Schwangerschaft und damit vergeht auch diese magische Zeit ein Stückchen schneller als erlaubt. Umso mehr versuche ich vor allem in den ruhigen Momenten mir Zeit nur für mich und den kleinen Bauchbewohner zu nehmen.
Nur wir zwei.
Ich atme dann ganz tief zu dir. Fühle dich mit kleinen Tritten antworten und genieße unsere Zweisamkeit. Denn eins ist sicher: Im Sommer werde ich dich nicht mehr „nur“ für mich alleine haben! Hier warten mindestens vier weitere Paar Hände voller Sehnsucht auf dich!

Der letzte Vorsorgetermin ist nun eine ganze Weile her. Das lag vor allem an den Oster-Feiertagen in der letzten Zeit, aber da der wichtige Organultraschall an der Reihe ist, durfte der Termin nicht noch mehr in die Zukunft rücken! Also stand ich heute Vormittag, einen Tag nach Ostern, mit jeder Menge Aufregung und den Bauch noch voll von Osterschokolade und gutem Essen in der Frauenarztpraxis.
Irgendwie habe ich bei diesem Termin immer ein kleines bisschen Bammel. Wird alles in Ordnung sein? Alles zeitgerecht und vollständig entwickelt? Dementsprechend war mein Blutdruck etwas erhöht. Dafür klappte aber dann das Blutabnehmen vorbildlich!
Neben mir waren heute auch jede Menge andere „Kugeln“ beim Arzt. Die Räume waren von Fachwörtern, freundlichem Geschnatter und Herztönen der Babys gefüllt. Wann ich wohl wieder an einem CTG-Gerät liegen werde? Beim nächsten Mal schon oder erst in der Woche darauf? Ich hab es tatsächlich schon wieder vergessen.  Weiterlesen

Schwangerschaftsvorsorge

Irgendwie hat es sich eingependelt, dass meine Vorsorgetermine jeweils auf das Ende der aktuellen Schwangerschaftswoche liegen. Das passt meinem „organisiertem“ Dasein so gar nicht und mir wäre der erste Tag der neuen Woche viel lieber. Sieht einfach viel hübscher aus im Kopf. Das nenne ich einen klassischen Fall von „Monk“ sein. *lach*

Nun gut, so stand ich heute bei 15+6 und damit dem Ende der 16. Schwangerschaftswoche um 8 Uhr auf der Eingangsmatte meiner Frauenärztin. Theoretisch wäre heute mein erster Test bezüglich eines Schwangerschaftsdiabetes dran gewesen, deshalb die frühe Uhrzeit. Wir hatten aber im Termin davor besprochen, dass ich den Glucose-Toleranz-Test nicht machen werde. Ihr fragt euch nun sicherlich wie das sein kann, wenn man in der vorherigen Schwangerschaft einen insulinpflichtigen Diabetes hatte, aber ich habe mir dieses Thema sehr lange und sehr, sehr gründlich durch den Kopf gehen lassen und einen anderen Lösungsweg für mich gefunden. Dies würde hier aber den Rahmen sprengen, solltet ihr aber Interesse hierzu haben, lasse ich euch gerne an meinen Gedanken zu diesem Vorsorgepunkt teilhaben.

Jetzt brauchte ich also keine ekelhafte Zuckermischung zu mir nehmen und bedauerte die zwei Damen im Wartezimmer, welche es anstatt meiner mussten. Stattdessen wurde ich zum Herztöne anhören aufgerufen. Etwas verwirrt stolperte ich in den CTG-Raum und konnte mich nicht daran erinnern, das ich dies bereits in den letzten Schwangerschaften so früh musste. Also rollte ich meine Leggings über den Bauch und wartete auf den Gurt des Gerätes. Ich muss wohl ziemlich lustig ausgesehen haben, wie ich da mitten im Raum, wie ein Baum mit nacktem, runden Bauch stand und wartete, denn kaum betrat die Arzthelferin den Raum, musste sie laut lachen.  Weiterlesen