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Mensch, das waren vielleicht anstrengende vier Wochen, welche hinter mir liegen. Uns hat es selbstverständlich, wie halb Deutschland auch, so richtig erwischt. Die Kinder kamen glücklicherweise noch ohne Antibiotika aus, während uns Erwachsene nur noch das rettete.

Nur blöd, wenn bei mir das Antibiotikum so heftige Nebenwirkungen auslöste, dass ich zu 95% nur noch aus juckenden, roten Quaddeln bestehe und jetzt Kortison einnehmen muss.

Ich sag’s euch: Zu Beginn jeder Schwangerschaft nehme ich eine schlimme Krankheitsrunde mit. Es wird wirklich Zeit, dass es langsam Frühling wird. Nur gut, dass der Wetterdienst eine richtige Eisfront aus dem Osten gemeldet hat…
ABER, und das ist mir viel wichtiger, dem kleinen Bauchmenschen geht es sehr gut und auch seine „Wohnung“ wächst und wächst.

Wie weit bin ich?
Heute schreiben wir den 25.02.2018 und ich bin nach meinem Zykluskalender genau 15 Wochen und vier Tag schwanger. Somit startete gestern die 16. Schwangerschaftswoche und ich trage dieses Wunder bereits 109 Tage in mir. Weitere 171 Tage folgen!

Was macht der Babybauch?
Der hat einen ordentlichen Schuss nach vorne gemacht. Kein Wunder, denn die Gebärmutter wölbt sich in der Größe einer kleinen Honigmelone durch meine Bauchdecke und steht immer höher. Ich ertaste sie zwei Fingerbreit unter dem Nabel, bin mir aber nicht so sicher, ob ich richtig fühle. Mal schauen, was die Frauenärztin nächste Woche bei der Vorsorge sagen wird.

Ich liebe es am Morgen, nach dem Aufstehen, über die Wölbung zu streichen und so Kontakt nach Innen aufzunehmen. Seit ein paar Tagen versuche ich mir danach noch 15 Minuten Zeit für das Baby und mich zu nehmen, um eine nach Hypnobirthing angeleitete Entspannungsmeditation durchzuführen. Diese erdet mich total und entspannt mich ganz wunderbar!

 

Babyshopping?
Nach wie vor habe ich nichts gekauft. Ich brauche bisher schlichtweg nichts für den kleinen Menschen in mir. Es liegt viel geschlechtsneutrale Kleidung bereits von den Geschwisterkindern bereit und selbst von dieser ist eigentlich viel zu viel vorhanden.
Ihr kennt das sicherlich: Diese winzig kleinen Kleidungsstücke sind einfach zu niedlich, um sie – vollgepumpt mit Schwangerschaftshormonen – nicht zu kaufen, aber bisher halte ich mich ganz wacker. Das wir nicht wissen wollen, welches Geschlecht unser viertes Glück hat, macht es in dem Punkt auch ein wenig leichter. Denn wüssten wir, dass es ein Mädchen wird, wäre mein Shoppingfinger sicherlich nicht mehr so ruhig… ;)
So bleibt es in meinem Kopf einfach neutral und damit kann die bestehende Baby-Klamotten-Kiste sehr gut dienen.
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