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Sprach ich im letzten Artikel noch von „der Zeit“, so könnte ich das in diesem hier gleich fortsetzen – denn mein Baby wurde Vier.

Wie einen selbst die Zeit einholt und überrumpelt, ist unaussprechlich. So teilte ich mit euch am Abend die Situation, als der Held und ich vor dem fertigen Geburtstagstisch für Mila standen.

Der Geburtstagstisch ist gedeckt und wartet auf zwei leuchtende Kinderaugen in der Morgenfrühe.

So stehen der Held und ich vor diesem Tisch und schweigen. Nicht dieses unangenehme Schweigen, sondern das bedeutsame.

„Wirst du morgen weinen?“, fragt er mich und sieht mir in die Augen.
„Ja.“, antworte ich ihm und grinse verlegen.
„Du weinst ja jetzt schon“, flüstert er und nimmt mich in den Arm.

Vier Jahre begleitet uns dieses wunderbare Mädchen. Wir sind auch schon steinige Wege gelaufen, aber oft einfach Hand in Hand über solche hinweg geflogen. Sie hat uns zu dem gemacht, was wir sind – zu liebenden Eltern.

Sie ist unser Herzstück. Wir würden für sie jeden Kampf kämpfen, wollen sie beschützen mit Leib und Seele.

„Du hast das gut gemacht“, erklärt er mir leise, während ich verlegen meine Tränen wegwische.
„Du auch“, antworte ich.

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