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Herzklopfen

Mir schlägt mein Herz bis in den Kopf.
Dieses Gefühl, als wenn der eigene Magen in den Kniekehlen hängt und das Herz mitten im Kopf schlägt.
Dudum. Dudum. Dudum.

Vorgestern hatte ich ein schönes Treffen mit einer lieben Freundin und selbstverständlich wollte sie gerne wissen, wie ich mich fühle. Ich erkläre ihr, dass mir mein Bauchgefühl bereits mit dem positiven Schwangerschaftstest gesagt hat, dass diese Schwangerschaft sehr stabil ist. Nichts und niemand wird dieses Baby vor seiner Zeit aus mir bekommen. Haltet mich ruhig für naiv, aber genau so fühlt es sich an.
In der einzigen Schwangerschaft, welche ich nicht halten konnte… durfte, hatte ich von Anfang an ein schlechtes Gefühl, eigentlich schon Angst. Bis ich schlussendlich mein Baby damals gehen lassen musste. Ich war so voller Trauer. Vielleicht hat mich diese Erfahrung aber auch noch mehr darin bestärkt, auf mein eigenes Gefühl zu hören.

Ich plauderte deshalb fröhlich drauf los. Erzählte ihr, dass ich mich ganz sicher und stark fühle, aber die Hormone in mir Tango tanzen würden. In keiner meiner Schwangerschaften ist die Übelkeit so präsent wie in dieser. Sie überfällt mich über den ganzen Tag, in Wellen. Ich spüre genau, wann sie kommt und wieder abflacht. Aufhalten konnte ich sie mit den üblichen Hausmitteln bisher nicht und das ist – über die Wochen, die bereits vergangen sind – ziemlich ermüdend. Im wahrsten Sinne des Wortes! Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht tagsüber mindestens 20 Minuten schlafen muss. Es rafft mich einfach nieder.
Meine Gebärmutter wächst. Nach den vier vorangegangen Schwangerschaften kann ich das in dieser sehr deutlich spüren. Sie richtet sich auf und drückt gegen mein Inneres. Kurz nach dem Aufstehen kann ich sie noch im Liegen leicht tasten. Ich freue mich schon so sehr auf die ersten zaghaften Bewegungen.  Weiterlesen