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Da wären wir also wieder – Schwangerschaftsupdate. Home, sweet Home! ;)
Eigentlich müsste man meinen das ich diese mittlerweile im Schlaf schreiben könnte, wenn es sich nicht wie bei den anderen Schwangerschaften auch, zwar um das selbe Thema aber einen völlig anderen Ablauf handeln würde.

Wie weit bin ich?
Heute schreiben wir den 9.1.2018 und ich bin laut Zyklus seit 8 Wochen und 6 Tagen schwanger. Damit beende ich mit heute die 9. Schwangerschaftswoche. Ich habe vor kurzem gelesen, dass meine Periode mittlerweile den zweiten Monat überfällig ist! Stimmt! Wahnsinn oder? Über ca. 2 Monate trage ich dieses kleine Wunder schon in mir. Total verrückt und so schön!

Was macht der Babybauch?
Puh, der zwickt und zwackt ganz schön ordentlich! Da will man eigentlich meinen, dass bei der vierten „Renovierung“ in meinem Bauch alles ganz einfach laufen sollte. Ich dachte das Bauchbaby kann sich buchstäblich in das gemachte Nest setzen und glücklich sein. Stattdessen zieht es an den Mutterbändern so doll, dass ich bereits Magnesium einnehme.
Langsam aber sicher kann ich den Bauch auch nicht mehr verstecken. Er wölbt sich nach vorne und einziehen funktioniert nicht mehr. Im liegen kann ich meine Gebärmutter bereits gut tasten und mit ein wenig Glück könnte ich sogar bereits nach den Herztönen suchen.
Auf Umstandsmode verzichte ich noch, da meine normalen Sachen durch die Abnahme eh zu groß waren und somit noch genug Spielraum geben. Aber ich werde wohl nicht drumherum kommen mir demnächst wenigstens eine Umstandsjeans zu kaufen! Was mit den alten Umstandsklamotten von mir ist? Die habe ich eine Woche bevor ich positiv getestet habe der Kleiderbörse gespendet…

Babyshopping?
Gekauft habe ich bisher (noch) nichts. An Erstlingskleidung- und Zubehör fehlt es eigentlich nicht. Nur das Beistellbett haben wir in den Ruhestand geschickt und würden irgendwann ein Neues anschaffen bzw. uns eines aus dem Freundeskreis leihen. Ach ja, etwas habe ich tatsächlich besorgt: Wolle für die selbstgestrickte Babydecke to be. Beim Muster habe ich mich dieses Mal schwer getan und stundenlang das Netz durchstöbert. Am Ende habe ich mich für ein „Baum“-StrickMuster entschieden und finde die Vorstellung mein Baby nach der Geburt in seine „Lebensbaum“-Decke zu wickeln ganz, ganz wunderbar! An diesen Moment denke ich auch so oft bei Ennos Geburt zurück. Als meine liebe Hebamme den kleinen Man ganz zärtlich in die Decke puckte und ich auf der Bettkante mit meinem schlafenden Wollbündel saß und einfach nicht wegschauen konnte weil dieser Moment so magisch war.  Weiterlesen

Mir schlägt mein Herz bis in den Kopf.
Dieses Gefühl, als wenn der eigene Magen in den Kniekehlen hängt und das Herz mitten im Kopf schlägt.
Dudum. Dudum. Dudum.

Vorgestern hatte ich ein schönes Treffen mit einer lieben Freundin und selbstverständlich wollte sie gerne wissen, wie ich mich fühle. Ich erkläre ihr, dass mir mein Bauchgefühl bereits mit dem positiven Schwangerschaftstest gesagt hat, dass diese Schwangerschaft sehr stabil ist. Nichts und niemand wird dieses Baby vor seiner Zeit aus mir bekommen. Haltet mich ruhig für naiv, aber genau so fühlt es sich an.
In der einzigen Schwangerschaft, welche ich nicht halten konnte… durfte, hatte ich von Anfang an ein schlechtes Gefühl, eigentlich schon Angst. Bis ich schlussendlich mein Baby damals gehen lassen musste. Ich war so voller Trauer. Vielleicht hat mich diese Erfahrung aber auch noch mehr darin bestärkt, auf mein eigenes Gefühl zu hören.

Ich plauderte deshalb fröhlich drauf los. Erzählte ihr, dass ich mich ganz sicher und stark fühle, aber die Hormone in mir Tango tanzen würden. In keiner meiner Schwangerschaften ist die Übelkeit so präsent wie in dieser. Sie überfällt mich über den ganzen Tag, in Wellen. Ich spüre genau, wann sie kommt und wieder abflacht. Aufhalten konnte ich sie mit den üblichen Hausmitteln bisher nicht und das ist – über die Wochen, die bereits vergangen sind – ziemlich ermüdend. Im wahrsten Sinne des Wortes! Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht tagsüber mindestens 20 Minuten schlafen muss. Es rafft mich einfach nieder.
Meine Gebärmutter wächst. Nach den vier vorangegangen Schwangerschaften kann ich das in dieser sehr deutlich spüren. Sie richtet sich auf und drückt gegen mein Inneres. Kurz nach dem Aufstehen kann ich sie noch im Liegen leicht tasten. Ich freue mich schon so sehr auf die ersten zaghaften Bewegungen.  Weiterlesen

Du bist in meinem Kopf angekommen.

Auf dem Weg zum einkaufen läuft mir eine Mama mit ihrem frischgeborenen Baby entgegen. So klein, dass nur die Fingerspitzen und ein bisschen von den Beinen zu sehen sind, welche aus der Babytrage schauen. Sie ist nicht geschminkt und ihre Augenringe erzählen von ihren Nächten. Vielleicht gucke ich die beiden einen Moment zu lange an, denn auf einmal fängt sie meinen Blick auf und lächelt. „Frohe Weihnachten!“, ruft sie mir entgegen und legt ihre Hand auf den winzigen Babypo ihres Kindes. Ihre Augen überstrahlen plötzlich ihre Müdigkeit. Ihr Glück ist für mich zum greifen nah und dann wird es mir plötzlich bewusst:

Ich weiß genau, wie sie sich fühlt. Ich kenne die vielen Sorgen, Ängste und die Verantwortung, welche man in die Arme schließt sobald man sein Glück geboren hat aber, und das sehe ich in diesem Augenblick ganz klar, die Zufriedenheit solch ein Wunder erleben zu dürfen übertrifft einfach alles.

Mich überwältigt diese Tatsache und ich kann ihr gar keine ebenso schönen Festtage wünschen. Wir laufen aneinander vorbei. Ich lächele verlege und meine Gedanken schweifen zu dir, in mirWeiterlesen

Ich schlief nicht gut.

Oh, Moment, warte: Ich schlief unfassbar gut EIN. Als wäre mit dem positiven Schwangerschaftstest in meinem Körper ein Schalter Namens „Schwangerschaftssymptome“ gekippt. Da war sie, die Müdigkeit. Es mag möglicherweise auch daran liegen, dass ich einfach so überwältigt von der Tatsache war, dass kaum das mein Kopf das Kissen berührte ich einschlief. Augenblicklich. Ohne großes Tamtam.

Aber dann Schlug die Uhr drei Mal und ich war hellwach. Selbst der Held und mein, nicht mehr so kleines Baby schliefen tief und fest neben mir. Mit jedem Atemzug der beiden, schoß ein neuer Gedanke in meinen Kopf. „Gott sei Dank, haben wir uns vor wenigen Monaten für den Sieben-Sitzer beim Autokauf entschieden“„Ah, Mist! Die Eingewöhnung des Kleinsten im Kindergarten, wird genau in die Geburt-Zeitspanne des Babys fallen.“„Was wenn ich das alles nicht schaffe?“„Habe ich in den letzten Wochen irgendwas gegessen oder getrunken, was dem Baby hat schaden können?“„FOLSÄURE!! Ich habe gar keine Vitamine zu mir genommen. Oben im Küchenschrank müssten doch noch eine Packung liegen… Oder war die schon abgelaufen?“  Weiterlesen

(Mittwoch, 8.11.2017)

Schon seit Tagen werde ich von J. lauthals singend durch unseren Alltag begleitet und eins kann ich euch sagen: Er hat definitiv mein Organ und Temperament geerbt! Holla! Er nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, fremdsprachliche Lieder zu singen. So klingt das kölsche Sankt Martin Lied “D’r hellije Zinter Mätes” (Ok, ich musste es wirklich durch die Suchmaschine jagen und habe mehrere geschriebene Version des Titels gefunden. So sieht es für mich am schönsten aus :D) in seiner Version wie ein krasser Rapsong.

Alles dreht sich um die Laterne oder das Schwert. Voll der coole Mann, dieser Sankt Martin. Reitet auf einem Pferd und darf mit einem Schwert seine Klamotten zerschneiden. Sein neuer Held! Nach Batman natürlich! Apropos: Zusammen mit Papa hat er witzigerweise eine Fledermaus-Laterne gebastelt, denn alljährlich wird diese zusammen mit den Papas im Kindergarten gestaltet. Aber weil der Held dieses Jahr zu dem Zeitpunkt auf Geschäftsreise war, haben die beiden das Set nach Hause mitbekommen und konnten hier mit dem Schneiden und Zusammenkleben loslegen.
Leider findet in diesem Jahr kein großer Laternen-Umzug im Kindergarten statt, aber ein kleines Feuer und leckere Weckmänner mit einem heißen Kakao warteten trotzdem auf die Kinder. Nur gut , dass in ein paar Tagen schon der große Laternen-Umzug von M.’s Schule stattfindet, bei welchem wir uns dann einfach am Ende anschließen und hinten mit J. und E. mitlaufen werden. Dann wird es auch viel Musik, einen “echten” Sankt Martin auf einem Pferd und ein riesengroßes Lagerfeuer, welches von der örtlichen Feuerwehr betreut wird, geben. Darauf freue ich mich schon so sehr! 
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