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16 Wochen und 2 Tage

16+2

Fast hätte ich es diese Woche mit dem Bauchupdate verschwitzt, aber dann hat sich am Morgen ein Zeitfenster aufgetan und dem Bauchfoto für die 17. Schwangerschaftswoche stand nichts mehr im Weg.

Auf dem Foto sieht man deutlich, was ich bereits seit einigen Tagen spüre, der Bauch wird spitz und hoch. Meine Bauchmuskeln spannen sich stark, wie eine Decke um den Bauch und auch die Haut juckt. Alle Zeiger stehen demnach beim Baby und dem Bauch auf: Wachsen! Ich öle fleißig am Abend, nicht um die Streifen vorzubeugen (in meinen Augen purer Humbug) sondern um die Haut geschmeidig zu halten und sie mit Feuchtigkeit zu versorgen. Nimm das Juckreiz!

Mein Umfeld nimmt mit dem großen Bauch, nun auch voller Freude an der Schwangerschaft teil und streichelt mit Begeisterung drauf los. Ich muss gestehen das ich dieses Thema mittlerweile echt gelassen sehe! Sie strahlen und freuen sich, warum also nicht? Es bleibt ein Wunder welches einfach mitreißt!  Weiterlesen

14 Wochen und 6 Tage

14+6

Hallo Baby,

das waren aber auch lange fünf Wochen bis wir uns endlich wiedersehen durften. Auf verrückte Weise vergingen sie langsam und gleichzeitig ganz schnell. So viel ist passiert und hat sich verändert und deshalb fühlt es sich nach einem gewaltigen Zeitrahmen an.
Zum Glück ist aber Vorfreude bekanntlich die schönste Freude (Ob du diese auch schon empfinden kannst? Du dich fragst, wie es wohl hinter der rötlichen Bauchwand aussieht? Wie die Familie, welche immer so lieb zu dir spricht, aussieht, riecht und sich anfühlt?).

Am Morgen lief alles ganz hektisch. Deine Geschwister mussten Kita-tauglich gemacht werden. Gar nicht so einfach, wenn die Routine bei deiner Schwester eine Woche auf Eis gelegen hat (wegen einer dicken Bindehautentzündung) und dein Bruder das ganze Kita-Ding erst gerade kennenlernt. Heute war sein erster, ganzer Tag dort, mit allem, was dazugehört: Freispiel, Mittagessen und Mittagsschläfchen.

Das Verabschieden von den beiden hat Papa toll gemacht und mich dann am Bahnhof rausgeworfen, damit ich zur Ärztin fahren konnte. Mein Handy immer griffbereit, um im Notfall schnell wieder vom Stuhl dort zu springen und deinen Bruder aus der Kita zu holen. (War jedoch völlig unnötig, da er den Tag prima dort gemeistert hat!)

Die Routineuntersuchungen am Anfang verliefen wie immer:
Blutdruck messen (Nach wie vor eine Vollkatastrophe und Zuhause TipTop!), Wiegen (Zwei Kilo in fünf Wochen. Hust. Blöde Festtage.), Blutabnahme (Eisenwert gerade noch soweit ok, dass ich nicht mit Tabletten nachhelfen muss).

Eigentlich hätten wir uns heute auch gar nicht sehen können, weil die berüchtigten drei Ultraschalle es nicht zulassen und der nächste somit erst im Februar dran wäre. Deshalb habe ich eine Flatrate inklusive 3D-Ultraschall gebucht (Yeah! Ob du da kooperativer als deine Geschwister damals bist?) und konnte dich trotzdem treffen. Was soll ich noch groß sagen? Du bist atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe nämlich kaum gewagt Luft zu holen aus Angst, dass der Traum dann vorbei ist.

An dir ist alles dran. Du hast gewunken, am Daumen genuckelt, dich ganz lang gestreckt und dich von allen Seiten gezeigt. Auch zwischen deine Beine konnten wir einen kleinen Blick werfen, aber Frau Doktor wollte nicht verraten, welche Tendenz sie dort erkennt. Du bist schlichtweg zu klein. (Ich meine dort etwas gesehen zu haben, aber weil sowohl das eine, als auch das andere Geschlechtsteil zu dem Zeitpunkt deutlich durch „Abstehen“ zu sehen wäre, halte ich die Füße still)
Ganze 9,2cm bist du von Kopf bis Steiß lang und siehst so unglaublich menschlich aus. Nasenspitze, Fingerspitzen, Pöppes, zwei lange Beinchen, einen kleinen Dickkopf – einfach alles ist an seinem richtigen Platz!

In vier Wochen haben wir unser nächstes Treffen und auch Papa wird dabei sein. Und wieder ist die Vorfreude riesig!!

14 Wochen und 2 Tage

Die ersten 100 Tage dieser Schwangerschaft, sind mit heute geknackt! Yeah!

Ich meine H U N D E R T Tage, das ist schon eine besondere Nummer auch wenn ich ehrlich gestehen muss das der Alltag so viel Zeit und Aufmerksamkeit fordert, dass kaum Zeit übrig bleibt um es wirklich in ganzen Zügen zu genießen. Ein bisschen Besserung ist in Sicht, wenn der Vormittag bald für einige Monate nur mit alleine gehört und beide Kinder in der KiTa betreut werden.

Solche Zeitspannen muss man dann schlichtweg als Ladestation betrachten, denn in einem guten halben Jahr wird es wieder für mehrere Jahre nicht mehr so sein. Besonders freue ich mich darauf an diesen Vormittagen meinem Nestbautrieb vollen Lauf zu lassen. Ich liebe es alles „rein und fein“ zu machen und mir jede Ecke des Hauses vorzunehmen nur um am Ende wieder von Vorne anfangen zu dürfen. Ein schönes Zuhause entspannt mich (und meinen Geldbeutel eher nicht…). Dafür werden auch einige Dinge neu gekauft oder umgestellt.

Gestern unterhielt ich mich noch darüber das diese Schwangerschaft wie ein Geschenk ist und es tatsächlich jeden Morgen eine kleine Überraschung ist, wenn man in den Spiegel schaut. „Huch, da ist ja ein Baby in meinem Bauch!“. Viel greifbarer wird es wahrscheinlich, wenn wir endlich wissen welches Geschlecht das kleine bisschen Glück in mir hat. Denn sobald wir einen Namen haben, wird aus den Träumereien schlichtweg Vorfreude auf den kleinen Menschen, welcher uns wieder um so vieles bereichern wird.

Mama und Papa von drei Kindern. Zweifache große Schulkind-Schwester. Großer Bruder. All‘ das sind Aufgaben die uns erwarten und auf die wir uns freuen. Vor allem das Tochterkind kann es kaum erwarten endlich ihre Schwesternqualitäten vorzuführen. Sie streichelt den Bauch, hört so gerne den Herzschlag des Babys und freut sich auf den großen Ultraschalltermin in einigen Wochen, bei welchem sie dabei sein darf.

Der (kleine) große Bruder nimmt die ganze Angelegenheit sehr gelassen. Was ein Baby ist, ist im vollkommen klar. Schließlich ist er ein toller Puppenpapa und wiegt seine kleinen Schätze vorsichtig in den Schlaf, während er alle ermahnt leise zu sein. Danach werden die Püppchen zugedeckt und das Licht ausgeschaltet. „Heia machen“, voll klar. So läuft das in seiner Welt bei den Babys.

Die kleinen 10 Zentimeter Mensch in mir machen sich wahrscheinlich um das ganze Drumherum noch keine Gedanken. Es ist schlichtweg damit beschäftigt zu wachsen und ab und an so sehr in mir herum zu kullern, dass ich es sogar spüren kann. Es weiß noch nichts von der ganzen Aufregung welche es verursacht und hat auch noch keine Vorstellung wieviel Liebe es hier draußen erwartet.

Es sind nunmal die kleinen Dinge welche bedeutend sind. Das wusste ich schon immer! <3

Auf in die nächsten 100 Tage!

8 Wochen und 5 Tage

„Mama, mein Gefühl sagt, dass in deinem Bauch ein Mädchen ist“ erzählt mir meine Tochter am Morgen beim Haare kämmen und grinst. Auch im Kindergarten erzählen mir die Lieblingserzieher, wie sehr die Püppi von einem Ohr bis zum anderen strahlt und jedem von unserem Bauchglück erzählt. Ich möchte im selben Augenblick. in dem ich sowas erfahre, platzen vor Liebe.

Ich bin so dankbar dafür, zwei solch wunderbare Kinder zu haben, dass ich nie die richtigen Worte finden würde, welche meine Liebe zu den beiden ausdrücken könnten. Es ist schlichtweg ungreifbar und füllt mich dennoch voll und ganz aus.

Mein Hormonchaos beruhigt sich langsam wieder und meine Haut sieht nicht mehr aus wie die von zwölf pubertierenden Mädels auf einmal. Schnell mal auf Holz klopfen! Nur die Übelkeit, die möchte gar nicht mehr verschwinden und hat sich von „ab und zu mal abends“ zu einer mittelgroßen Vollkatastrophe entwickelt. Mir ist quasi nur noch schlecht. Ständig muss ich mich konzentrieren und die Übelkeit veratmen, um das Schlimmste zu verhindern.

Baby, ich meine irgendwas gehört zu haben, dass dies ein gutes Zeichen für ein Mädchen ist. Möchtest du da deine Schwester wohl jetzt schon in die Karten spielen? Ich würde mich freuen! Sehr sogar. Selbstverständlich brauchst du nicht beleidigt sein, sollte trotzdem etwas zwischen deinen Beinen baumeln, denn auch kleine Jungs haben hier ein tolles Leben – frag ruhig deinen großen Bruder! *zwinker*

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Ausserdem bin ich auf die Suche nach schönen Namen für dich gegangen. Eigentlich stehen diese schon eine ganze Weile fest. Egal für welches Geschlecht du dich entscheidest. Aber irgendwie stand mir der Sinn nach Neuem und ich habe tatsächlich ein paar schöne Exemplare gefunden, von denen selbst Papa begeistert war. Mal sehen, wo dies noch hinführt!  Weiterlesen

7 Wochen und 3 Tage

Heute ist ein so ereignisreicher Tag, dass ich um die Mittagszeit bereits total erschlagen bin. Die Nacht war kurz und der Morgen wunderbar. Deine große Schwester hat heute Geburtstag und wird sage und schreibe F Ü N F Jahre alt.

Fünf. Ich meine eine ganz Hand voll! Quasi schon fast erwachsen wenn es nach ihr geht. Du wirst es nicht besser treffen als mit ihr als große Schwester, dass sage ich dir. Sie selbst freut sich schon einen Keks wegen dir und kann es kaum abwarten bis du da bist. Das hast du übrigens geschickt gelöst bereits im nächsten Juli deine Zelte hier aufzuschlagen, denn somit bist du noch vor dem bisher größten Ereignis in der Laufbahn deiner große Schwester, dem Schuleintritt, da und lässt dir dadurch nicht die Show stehlen.

Nachdem mich bereits einige Tage ein starkes Ziehen und auch immer mal vereinzelte Muskelkrämpfe in den Mutterbändern begleitet, habe ich heute Vormittag gleich deinen großen Bruder geschnappt und bin mit ihm zur Frauenärztin gedüst, damit sie einmal nach dir schauen und mir ein Magnesium-Präparat verschreiben konnte.

DreiPUNKTeins6

Du hast in sieben Tagen deine Körpergröße verdoppelt und dass nenne ich eine wahre Meisterleistung! Dein Herz schlägt nach wie vor unaufhörlich (auch wenn ich es kurzzeitig nicht direkt gesehen und deshalb fast selbst einen Herzinfarkt erlitten habe). Außerdem bin ich nach Ultraschall wie auch beim letzten Mal ein wenig weiter als der Zyklus bestimmt. Deshalb weiß ich immer nie genau was ich in den Titel schreiben soll. Aber solange die Ärztin nicht am Entbindungstermin dreht, belasse ich es bei 7+3 Wochen anstatt der 7+6 Wochen nach Ultraschall.

Ich bin auf jeden Fall nun hundemüde, nach über zwei Stunden im Wartezimmer und noch etlichen Busverspätungen dazu. Dein großer Bruder hat die Latte an gutem Benehmen mit zwei Jahren übrigens SEHR hoch gelegt, nur damit du es weißt. Hust.