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Schwangerschaftsvorsorge

Irgendwie hat es sich eingependelt, dass meine Vorsorgetermine jeweils auf das Ende der aktuellen Schwangerschaftswoche liegen. Das passt meinem „organisiertem“ Dasein so gar nicht und mir wäre der erste Tag der neuen Woche viel lieber. Sieht einfach viel hübscher aus im Kopf. Das nenne ich einen klassischen Fall von „Monk“ sein. *lach*

Nun gut, so stand ich heute bei 15+6 und damit dem Ende der 16. Schwangerschaftswoche um 8 Uhr auf der Eingangsmatte meiner Frauenärztin. Theoretisch wäre heute mein erster Test bezüglich eines Schwangerschaftsdiabetes dran gewesen, deshalb die frühe Uhrzeit. Wir hatten aber im Termin davor besprochen, dass ich den Glucose-Toleranz-Test nicht machen werde. Ihr fragt euch nun sicherlich wie das sein kann, wenn man in der vorherigen Schwangerschaft einen insulinpflichtigen Diabetes hatte, aber ich habe mir dieses Thema sehr lange und sehr, sehr gründlich durch den Kopf gehen lassen und einen anderen Lösungsweg für mich gefunden. Dies würde hier aber den Rahmen sprengen, solltet ihr aber Interesse hierzu haben, lasse ich euch gerne an meinen Gedanken zu diesem Vorsorgepunkt teilhaben.

Jetzt brauchte ich also keine ekelhafte Zuckermischung zu mir nehmen und bedauerte die zwei Damen im Wartezimmer, welche es anstatt meiner mussten. Stattdessen wurde ich zum Herztöne anhören aufgerufen. Etwas verwirrt stolperte ich in den CTG-Raum und konnte mich nicht daran erinnern, das ich dies bereits in den letzten Schwangerschaften so früh musste. Also rollte ich meine Leggings über den Bauch und wartete auf den Gurt des Gerätes. Ich muss wohl ziemlich lustig ausgesehen haben, wie ich da mitten im Raum, wie ein Baum mit nacktem, runden Bauch stand und wartete, denn kaum betrat die Arzthelferin den Raum, musste sie laut lachen.  Weiterlesen

22 Wochen und 6 Tage

22+6Blog

Heute könnte ich den ganzen Tag auf Wolke Sieben schweben und diesen Eintrag damit voll schreiben, wie süß doch der kleine Mann in mir ist. Wirklich, in echt und so!

Heute war nämlich eine weitere Vorsorgeuntersuchung an der Reihe und dieses Mal durfte das Tochterkind exklusiv mit, um ihren neuen kleinen Bruder zu bestaunen. Schon seit Tagen liegt sie mir in den Ohren und würde wohl möglich selbst am liebsten an der Uhr drehen, nur damit ich ihr endlich sagen kann, dass heute der Tag der Tage ist.
Ihren Gesichtsausdruck, als es heute früh endlich hieß, dass wir beide zum Arzt fahren, brauche ich euch deshalb wohl nicht beschreiben, oder? Sie streichelte herzlich über meinen Bauch und erzählte dem Bauchbewohner, dass sie sich sehr auf ihn freuen würde. Herzschmelz!

Sie begleitete mich vorbildlich bei allen Untersuchungen und zeigte viel Interesse an dem Thema Schwangerschaft an sich. Der Ultraschall, oder wie sie es nannte „So eine Art Computerbild“, war selbstverständlich DAS Highlight und auch ich konnte meine Augen nicht vom Bildschirm nehmen. Vor allem weil die Ärztin der Püppi einen ganz besonderen Anblick auf ihren Bruder schenken wollte und deshalb in den 3D-Modus umschaltete.  Weiterlesen