Irgendwie hat es sich eingependelt, dass meine Vorsorgetermine jeweils auf das Ende der aktuellen Schwangerschaftswoche liegen. Das passt meinem „organisiertem“ Dasein so gar nicht und mir wäre der erste Tag der neuen Woche viel lieber. Sieht einfach viel hübscher aus im Kopf. Das nenne ich einen klassischen Fall von „Monk“ sein. *lach*

Nun gut, so stand ich heute bei 15+6 und damit dem Ende der 16. Schwangerschaftswoche um 8 Uhr auf der Eingangsmatte meiner Frauenärztin. Theoretisch wäre heute mein erster Test bezüglich eines Schwangerschaftsdiabetes dran gewesen, deshalb die frühe Uhrzeit. Wir hatten aber im Termin davor besprochen, dass ich den Glucose-Toleranz-Test nicht machen werde. Ihr fragt euch nun sicherlich wie das sein kann, wenn man in der vorherigen Schwangerschaft einen insulinpflichtigen Diabetes hatte, aber ich habe mir dieses Thema sehr lange und sehr, sehr gründlich durch den Kopf gehen lassen und einen anderen Lösungsweg für mich gefunden. Dies würde hier aber den Rahmen sprengen, solltet ihr aber Interesse hierzu haben, lasse ich euch gerne an meinen Gedanken zu diesem Vorsorgepunkt teilhaben.

Jetzt brauchte ich also keine ekelhafte Zuckermischung zu mir nehmen und bedauerte die zwei Damen im Wartezimmer, welche es anstatt meiner mussten. Stattdessen wurde ich zum Herztöne anhören aufgerufen. Etwas verwirrt stolperte ich in den CTG-Raum und konnte mich nicht daran erinnern, das ich dies bereits in den letzten Schwangerschaften so früh musste. Also rollte ich meine Leggings über den Bauch und wartete auf den Gurt des Gerätes. Ich muss wohl ziemlich lustig ausgesehen haben, wie ich da mitten im Raum, wie ein Baum mit nacktem, runden Bauch stand und wartete, denn kaum betrat die Arzthelferin den Raum, musste sie laut lachen.  Weiterlesen

Mensch, das waren vielleicht anstrengende vier Wochen, welche hinter mir liegen. Uns hat es selbstverständlich, wie halb Deutschland auch, so richtig erwischt. Die Kinder kamen glücklicherweise noch ohne Antibiotika aus, während uns Erwachsene nur noch das rettete.

Nur blöd, wenn bei mir das Antibiotikum so heftige Nebenwirkungen auslöste, dass ich zu 95% nur noch aus juckenden, roten Quaddeln bestehe und jetzt Kortison einnehmen muss.

Ich sag’s euch: Zu Beginn jeder Schwangerschaft nehme ich eine schlimme Krankheitsrunde mit. Es wird wirklich Zeit, dass es langsam Frühling wird. Nur gut, dass der Wetterdienst eine richtige Eisfront aus dem Osten gemeldet hat…
ABER, und das ist mir viel wichtiger, dem kleinen Bauchmenschen geht es sehr gut und auch seine „Wohnung“ wächst und wächst.

Wie weit bin ich?
Heute schreiben wir den 25.02.2018 und ich bin nach meinem Zykluskalender genau 15 Wochen und vier Tag schwanger. Somit startete gestern die 16. Schwangerschaftswoche und ich trage dieses Wunder bereits 109 Tage in mir. Weitere 171 Tage folgen!

Was macht der Babybauch?
Der hat einen ordentlichen Schuss nach vorne gemacht. Kein Wunder, denn die Gebärmutter wölbt sich in der Größe einer kleinen Honigmelone durch meine Bauchdecke und steht immer höher. Ich ertaste sie zwei Fingerbreit unter dem Nabel, bin mir aber nicht so sicher, ob ich richtig fühle. Mal schauen, was die Frauenärztin nächste Woche bei der Vorsorge sagen wird.

Ich liebe es am Morgen, nach dem Aufstehen, über die Wölbung zu streichen und so Kontakt nach Innen aufzunehmen. Seit ein paar Tagen versuche ich mir danach noch 15 Minuten Zeit für das Baby und mich zu nehmen, um eine nach Hypnobirthing angeleitete Entspannungsmeditation durchzuführen. Diese erdet mich total und entspannt mich ganz wunderbar!

 

Babyshopping?
Nach wie vor habe ich nichts gekauft. Ich brauche bisher schlichtweg nichts für den kleinen Menschen in mir. Es liegt viel geschlechtsneutrale Kleidung bereits von den Geschwisterkindern bereit und selbst von dieser ist eigentlich viel zu viel vorhanden.
Ihr kennt das sicherlich: Diese winzig kleinen Kleidungsstücke sind einfach zu niedlich, um sie – vollgepumpt mit Schwangerschaftshormonen – nicht zu kaufen, aber bisher halte ich mich ganz wacker. Das wir nicht wissen wollen, welches Geschlecht unser viertes Glück hat, macht es in dem Punkt auch ein wenig leichter. Denn wüssten wir, dass es ein Mädchen wird, wäre mein Shoppingfinger sicherlich nicht mehr so ruhig… ;)
So bleibt es in meinem Kopf einfach neutral und damit kann die bestehende Baby-Klamotten-Kiste sehr gut dienen.
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Nach dem Ende des ersten Trimesters kommt der Anfang des vierten Monats und damit ist es auch wieder Zeit für ein Babybauch-Update! Whoop, Whoop! Denn langsam aber sicher tut sich etwas an der Bauchfront…

Wie weit bin ich?
Heute schreiben wir den 31.1.2018 und ich bin laut Zyklus punktgenau 12 Wochen schwanger. Damit starte ich mit heute in die 13. Schwangerschaftswoche und somit in den vierten Schwangerschaftsmonat.

Was macht der Babybauch?
Der wächst!! Die Gebärmutter steht so hoch wie z.B. in der Schwangerschaft zuvor in der 16. Schwangerschaftswoche. Vor allem am Morgen kann ich einen richtigen kleinen Ball ertasten, weil die volle Blase die Gebärmutter noch ein Stück höher drückt. Das sind dann auch die Momente, kurz vorm Schlafen gehen, wenn ich ganz ruhig auf den Sofa sitze oder wie gesagt sehr früh am Morgen, wenn ich den Bauchbewohner spüre. Es fühlt sich so an, als würde er mit den Armen oder den Füßen an der Gebärmutterwand entlang drücken. Ganz zaghaft, aber dennoch bemerkbar. Ganz klar: Die Glücksmomente schlechthin!!

 

Babyshopping?
Gekauft habe ich weiterhin bisher nichts. Ich durchstöbere zwar jegliche Flohmarkt-Seite nach einer faltbaren Babywanne für unseren Quinny Buzz in der Farbe „Blue Base“, hatte aber bisher kein Glück. Es hat nicht zufällig jemand solch eine Zuhause und möchte sie verkaufen? Der Bauchbewohner wird sicherlich im Hochsommer auch einige Runden im Kinderwagen drehen, wenn die Hitze mal wieder so groß ist, dass ich ihn nicht in ein Tragetuch wickeln möchte.
Die Babydecke, von der ich euch beim letzten Update erzählt habe, nimmt langsam Formen an und das erste Drittel ist fast geschafft.   Weiterlesen

Wahnsinn! Das Ende der ersten drei Monate in dieser Schwangerschaft ist nun erreicht. Die magische Grenze der 12. Woche überschritten. Ein bisschen so, als würde man durch die unsichtbare Mauer auf Gleis 9 3/4 in Harry Potter laufen. Auch ich habe diesem Ende entgegen gefiebert, denn ich erhoffte mit jedem geschafften Tag auch endlich diese Übelkeit los zu werden. Leider ist sie noch nicht vollständig verschwunden, aber immerhin bereits deutlich besser geworden.
So rafft es mich nur noch am Abend oder beim Yoga machen (WTF) dahin. Vom normalen Turnen auf der Matte bin ich nun auch beim Spezial-Yogaflow für Schwangere angekommen. Denn „die kleine Kobra“ oder generell alle auf dem Bauch liegenden Positionen werden nur noch mit Protest meines Bauchbewohners quittiert.

Zum krönenden Abschluss dieser Zeit gab es heute eine erneute Vorsorgeuntersuchung bei meiner Frauenärztin. Der Eisenwert ist nur minimal gestiegen, aber ihr ist viel wichtiger, dass sich mein Wohlbefinden verbessert hat, da dieser Wert je nach dem auch mal schwanken kann. Die Gebärmutter ist mittlerweile drei Fingerbreit über dem Schambein zu tasten, so dass es kein Wunder ist, dass ich mein Baby sogar ab und an in mir habe stupsen spüren. Geschalt wurde deshalb auch schon über die Bauchdecke und diese intensiven 4 Minuten Ultraschall habe ich dieses Mal sowas von genossen.  Weiterlesen

Da wären wir also wieder – Schwangerschaftsupdate. Home, sweet Home! ;)
Eigentlich müsste man meinen das ich diese mittlerweile im Schlaf schreiben könnte, wenn es sich nicht wie bei den anderen Schwangerschaften auch, zwar um das selbe Thema aber einen völlig anderen Ablauf handeln würde.

Wie weit bin ich?
Heute schreiben wir den 9.1.2018 und ich bin laut Zyklus seit 8 Wochen und 6 Tagen schwanger. Damit beende ich mit heute die 9. Schwangerschaftswoche. Ich habe vor kurzem gelesen, dass meine Periode mittlerweile den zweiten Monat überfällig ist! Stimmt! Wahnsinn oder? Über ca. 2 Monate trage ich dieses kleine Wunder schon in mir. Total verrückt und so schön!

Was macht der Babybauch?
Puh, der zwickt und zwackt ganz schön ordentlich! Da will man eigentlich meinen, dass bei der vierten „Renovierung“ in meinem Bauch alles ganz einfach laufen sollte. Ich dachte das Bauchbaby kann sich buchstäblich in das gemachte Nest setzen und glücklich sein. Stattdessen zieht es an den Mutterbändern so doll, dass ich bereits Magnesium einnehme.
Langsam aber sicher kann ich den Bauch auch nicht mehr verstecken. Er wölbt sich nach vorne und einziehen funktioniert nicht mehr. Im liegen kann ich meine Gebärmutter bereits gut tasten und mit ein wenig Glück könnte ich sogar bereits nach den Herztönen suchen.
Auf Umstandsmode verzichte ich noch, da meine normalen Sachen durch die Abnahme eh zu groß waren und somit noch genug Spielraum geben. Aber ich werde wohl nicht drumherum kommen mir demnächst wenigstens eine Umstandsjeans zu kaufen! Was mit den alten Umstandsklamotten von mir ist? Die habe ich eine Woche bevor ich positiv getestet habe der Kleiderbörse gespendet…

Babyshopping?
Gekauft habe ich bisher (noch) nichts. An Erstlingskleidung- und Zubehör fehlt es eigentlich nicht. Nur das Beistellbett haben wir in den Ruhestand geschickt und würden irgendwann ein Neues anschaffen bzw. uns eines aus dem Freundeskreis leihen. Ach ja, etwas habe ich tatsächlich besorgt: Wolle für die selbstgestrickte Babydecke to be. Beim Muster habe ich mich dieses Mal schwer getan und stundenlang das Netz durchstöbert. Am Ende habe ich mich für ein „Baum“-StrickMuster entschieden und finde die Vorstellung mein Baby nach der Geburt in seine „Lebensbaum“-Decke zu wickeln ganz, ganz wunderbar! An diesen Moment denke ich auch so oft bei Ennos Geburt zurück. Als meine liebe Hebamme den kleinen Man ganz zärtlich in die Decke puckte und ich auf der Bettkante mit meinem schlafenden Wollbündel saß und einfach nicht wegschauen konnte weil dieser Moment so magisch war.  Weiterlesen