Lillestoff Rose trifft Raglankleid

Brrr~ es ist ganz schön kalt geworden in den letzten Tagen! Anfänglich habe ich gedacht, Petrus hätte nur eine kurze Pause vom Sommerwetter eingeplant, aber so wie es aktuell aussieht, ist es tatsächlich Herbst geworden!!!!

Da bleibt nur noch zu hoffen, dass wir wenigstens einen schönen milden Herbst mit ganz viel goldenen Laub, warmen Sonnenstrahlen und kuschlig schöner Kleidung bekommen. Bei letzteren gebe ich mir bereits viel Mühe und lasse meine Nähmaschine glühen. Ich hatte da im Juli nämlich so eine Eingebung als ich diesen wunderschönen Rosenstoff von Lillestoff und einen passenden Ringeljersey in den Warenkorb legte.

Daraus würde ich mir glatt selbst ein Kleidchen nähen. (Wenn ich nicht schon den vollen Meter verarbeitet hätte…)

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Die Stöffchen drehten, nachdem der Postbote sie mir übegeben hatte, erst eine Runde in der Waschmaschine und wurden dann eine ganze Weile nur aus der Ferne angeschmachtet. Irgendwie fehlte mir dieser „KLICK“-Moment. Wie der Zufall es will, erwischte ich ein wundervolles Raglankleid von Alana im Drogerie Markt meines Vertrauens ;) und dieses hat sowohl einen Kurz- als auch einen Langarm. Hm, das wollte ich auch! (Und es steht der Püppi so sehr!!)

Schon wusste ich, was aus meinen Streichelstöffchen werden sollte: Ein tolles Raglankeid nach Klimperklein.

Also habe ich das gekaufte Kleid gewendet und mir die zusammengenähten Einzelteile angeschaut – was soll ich sagen? DAS war ja pupseinfach. Die besten Dinge sind immer die einfachen, nech? Deshalb durfte ich beim Raglankleid von Klimperklein sowohl eine Langarm- aber auch Kurzarmversion zuschneiden und zusammen vernähen.

Mich hat vorallem überzeugt, dass durch die versteckte Langarmversion der recht „unruhige“ Rosenstoff toll zur Geltung kommt, ohne dass man beim ersten Blick darauf ganz wirr im Kopf wird. (Das passiert mir bei so bunten Motivstoffen für Kinder leider echt oft)

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Das Kleidchen war superfix genäht und ich bin wiedermal SO sehr von Paulines Ebooks überzeugt. Ich besitze eine recht große Auswahl an Schnittmustern aber KEIN(E) andere(r) Hersteller/-in überzeugt mich so sehr wie „Klimperklein“. Die Schnitte sind übersichtlich und sauber programmiert (sagt man das so?), so dass auch Anfänger nicht nur Kabelsalat auf dem Schnittmuster erkennen. Außerdem passen ihre Schnitte meinen Kindern immer wie angegossen. Von den drölftausend super bebilderten Variationsmöglichkeiten, die Pauline immer noch als Extra in ihr Ebook packt, ganz abgesehen. Hach – Pauline, ich bin ein bisschen verliebt in dich ähm deine Schnitte. ;)

Und die Püppi? Die strahlte schon über beide Backen als sie aus dem Kindergarten kam und ihr Kleidchen am Bügel hängen sah. DAS sind ja immer die schönsten Momente!!

(Ach, und Violett-Töne sind ja solche Diven, wenn es ums fotografieren geht…. pf!)

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Nun noch die obligatorische Frage: „Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?“

Ich bin froh, dass ich bei den Abschlüssen der langen Ärmel auf  Bündchenware verzichtet und stattdessen schlicht versäubert habe. Ich würde aber gerne nochmal die Version mit eingefassten Säumen aus dem Ebook ausprobieren. (Obwohl ich immer Schiss davor habe, am Ende nicht alle Schichten gleichzeitig zu erwischen.)

Schnitt: „Raglankleid“ von Klimperklein & ein eigener Jerseymützen-Schnitt

Material: „Red & white Rose“ von Lillestoff, violetter Ringeljersey, dunkelviolettes Feinstrickbündchen

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