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Als ich vor ein paar Tagen die erste „Fejou“ bei „Rosarosa“ entdeckt habe, war es gleich um mich geschehen. Die Kombination aus dem besonderen Halsausschnitt des Schnittes „Bijou“ und dem Ballotunika-Unterteil des Schnittes „Feli“ ist mehr als gelungen und wie für einander gemacht. Zum Glück hat das Christina von „RosaRosa“ genauso gesehen und „Fejou“ zum Leben erweckt.

Auf meinem Stoffberg lag noch ein sehr weicher rosa Stretchsweat, den ihr schon bei der „little Mary“ bewundern konntet und der retro angehauchte „Tulip Love“-Stoff aus der Feder von „Mia Maigrün“ und produziert durch „Lillestoff“. Beide schienen, wie schon Bijou und Feli, wie für einander gemacht und ihr wisst ja: „Was sich liebt, das soll man nicht trennen.“

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Das Kleid hat durch die Schnittanpassungen, die man machen muss, damit beide Schnittmuster zueinander finden, eine wunderbare Länge und lädt zum Toben, aber durch seine ausladenene Form, auch zum „es sich gemütlich machen“ ein. Die Püppi möchte es gar nicht mehr ausziehen – Stiftung Püppi Test mit A++ bestanden, würde ich sagen.

Ein bisschen Schnickeldikram konnte ich mir mit der Häkelborte und dem geplotteten Tulpendesign nicht verkneifen. Nur gut, dass Mia Maigrün mir dafür ihr „Ok“ gegeben hat. (Denn selbst für private Zwecke darf man nicht einfach so fertige Designs in Plotterdateien umwandeln). Danke nochmals! <3

Der „Tulip Love“-Stoff zeichnet sich nicht nur durch das hübsche Design aus (welches ich nun auch unbedingt in den anderen Farben haben muss!!), sondern auch durch seine feine Qualität. Da hat Lillestoff wiedermal ein Händchen für seine ausgezeichneten Textilien bewiesen – Der Stoff ist im Griff sehr zart und dennoch strahlt er voller Farbbrillanz.

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Kommen wir wieder zur obligatorische Frage: “Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?” 

Ich habe die Bündchenlänge verdoppelt und würde dies auch beim nächsten Kleid wiederholen, denn es hat sich bereits bei den anderen „Felis“ der Püppi rentiert. Hier liegen nämlich noch „Felis“ vom letzten Jahr in der Kleiderschublade (ganze zwei Größen kleiner!!!) und durch die verlängerten Bündchen sitzen sie immer noch gut an den Armen und lassen sich als Tunika ausführen.

Außerdem habe ich, nachdem ich das Ballonunterteil angenäht habe, den größten Schwung im unteren Bereich nochmal verschmälert. Es stand einfach ein wenig ab und ging nicht fließend in die Länge über – womöglich lag es am Stoff?

Auf dem Nähtisch liegt bereits die nächste „Fejou“ zugeschnitten (Achtung Suchtpotenzial), denn es ist ein tolles Kleid für den kommenden Frühling.

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Schnitt: “Fejou” nach “RosaRosa

Material: “Tulip Love”-Jersey aus der Feder von Mia Maigrün und produziert durch Lillestoff, rosa Stretchsweat, pinke Häkelborte, selbst erstellte Plotterdatei (mit Erlaubnis von Mia Maigrün)

1 Antwort

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  1. […] drin. Letztes Jahr habe ich diesen Schnitt mit einem anderen kombiniert und dadurch eine „Fejou“ kreiert. Das muss ich unbedingt auch nochmal […]

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