Wahnsinn! Das Ende der ersten drei Monate in dieser Schwangerschaft ist nun erreicht. Die magische Grenze der 12. Woche überschritten. Ein bisschen so, als würde man durch die unsichtbare Mauer auf Gleis 9 3/4 in Harry Potter laufen. Auch ich habe diesem Ende entgegen gefiebert, denn ich erhoffte mit jedem geschafften Tag auch endlich diese Übelkeit los zu werden. Leider ist sie noch nicht vollständig verschwunden, aber immerhin bereits deutlich besser geworden.
So rafft es mich nur noch am Abend oder beim Yoga machen (WTF) dahin. Vom normalen Turnen auf der Matte bin ich nun auch beim Spezial-Yogaflow für Schwangere angekommen. Denn „die kleine Kobra“ oder generell alle auf dem Bauch liegenden Positionen werden nur noch mit Protest meines Bauchbewohners quittiert.

Zum krönenden Abschluss dieser Zeit gab es heute eine erneute Vorsorgeuntersuchung bei meiner Frauenärztin. Der Eisenwert ist nur minimal gestiegen, aber ihr ist viel wichtiger, dass sich mein Wohlbefinden verbessert hat, da dieser Wert je nach dem auch mal schwanken kann. Die Gebärmutter ist mittlerweile drei Fingerbreit über dem Schambein zu tasten, so dass es kein Wunder ist, dass ich mein Baby sogar ab und an in mir habe stupsen spüren. Geschalt wurde deshalb auch schon über die Bauchdecke und diese intensiven 4 Minuten Ultraschall habe ich dieses Mal sowas von genossen. 

Einfach der pure Wahnsinn wie dieser kleine, bereits SO perfekte Mensch in mir lebt. Sich bewegt, seine süßen Beine streckt und die winzigen Finger, fast schon wie zum Gruß, hebt. Der Kloß in meinem Hals war riesig und diese Freude und emotionale Überwältigung kam ganz tief aus meinem Herzen. Ich bin so glücklich, dieses Wunder nochmal erleben zu dürfen!

Mein Menschlein ist mittlerweile von Kopf bis Po rund 5,5cm lang. Die Plazenta liegt an der Rückwand aber noch relativ tief. Ich bin jedoch guter Hoffnung, dass sie im Laufe der Schwangerschaft mit nach oben wächst. Wir haben uns gegen eine Nackenfaltenmessung entschieden, aber ein kurzer Blick meiner Ärztin darauf verriet, dass man diese sehr gut erkennen kann und alle Werte in der Norm liegen.

Meine Augen konnte ich aber einfach nicht von dieser kleinen, perfekten Nase wenden. Selbst den Kindern ist dies beim Anschauen des Videos, welches ich von der Untersuchung gemacht habe, aufgefallen. Alles ist schon dran und Justus war ziemlich enttäuscht darüber, dass ich ohne den Bauchbewohner im Arm nach Hause gekommen bin. Da wird er sich noch ein bisschen gedulden müssen bis wir im Sommer diesen kleinen Menschen endlich in unseren Armen halten dürfen! Die Vorfreude ist unermesslich groß!! <3

1 Antwort
  1. Kati sagte:

    Ich finde euren Arbeitstitel für’s Baby total schön😍
    Ich wusste auch in beiden SS nicht was es wird. In der ersten SS war der Name Mucki, daraus wurde unser Samuel. In der zweiten wurde das Baby im Bauch liebevoll Mumpelchen genannt. Nun heißt sie aber schon mehr als 5 Jahre Johanna.
    Ich wünsche dir weiterhin eine schöne SS! Und ich lese hier bei dir tatsächlich schon seit 2010 mit.
    LG

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