DIY – Selbstgemachter Vanillezucker und eine Charly Bag

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Wenn man einer lieben Freundin zum Geburtstag eine Freude machen will, kenne ich in der Regel, im wahrsten Sinne des Wortes, ein gutes Rezept: selbstgemachter Vanillezucker. Seit ich vor über zwei Jahren im Blog „Kleiner Kuriositätenladen“ auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für meine Mädels, das Rezept für selbstgemachten Vanillezucker fand, habe ich nie (N I E) mehr ein gekauftes Vanillin-Päckchen angerührt.

So war es für mich früher total selbstverständlich zum synthetischen Vanillin zu greifen, wenn in einem Rezept Vanillezucker benötigt wurde. Päckchen auf, fertig. Heute steht ein Schraubglas mit Vanillezucker in meiner Küche und wird je nach Bedarf mit Zucker aufgeschüttet. So habe ich wirklich immer Vanillezucker im Haus.

Im Grunde wird einfach in einen verschlossenen Behälter, welcher gefüllt mit Zucker ist, eine ausgekratzte Vanilleschote gesteckt. Ende. Die Zeit erledigt dann die restliche Arbeit, indem die Vanilleschote ihr Aroma an den Zucker abgibt. So könnt ihr einfach immer, wenn ihr Vanilleschoten verarbeitet, die ausgekratzten Schoten in euer Vanillezuckerglas stecken und die arg getrockneten Stangen irgendwann entsorgen, um Platz für frische zu schaffen. 

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Ähnlich wie Steph vom „Kleinen Kuriositätenladen“ packe ich jeweils noch ein bisschen gemahlene Vanille mit dazu. Das gibt dann nochmal eine Extraportion Vanillearoma.

Es ist wirklich so einfach, dass ich das „Rezept“ gerne mit euch teile und es euch nur ans Herz legen kann:

  • Zucker
  • ausgekratzte Vanilleschote (und/oder gemahlene Vanille)

Füllt ein Schraub- oder Klemmglas mit Zucker und einem halben TL gemahlene Vanille (oder ein wenig mehr – je nach Größe eures Behälters) sowie einer (oder zwei, drei…) ausgekratzten Vanilleschoten. Danach das Glas verschließen und kräftig schütteln. Je nachdem, wie feucht die Vanilleschote ist, kann der Zucker ein wenig klumpen, aber kurzes Aufschütteln leistet da Abhilfe. Fertig!

Solltet ihr wie ich ebenfalls noch gemahlene Vanille verwenden, dann ist der selbstgemachte Vanillezucker gleich einsatzbereit. Falls ihr „nur“ die Stangen verwendet, müsst ihr ein bisschen Zeit investieren bis die Schote ihr Aroma an den Zucker abgegeben hat.

Ich verspreche euch, es ist kein Vergleich zu dem künstlichen Zeug aus dem Beutelchen und erfreut jeden backbegeisterten Menschen – ein perfektes Mitbringsel also.

So bekam gestern das lieb gewonnene Geburtstagskind eine Portion selbstgemachten Vanillezucker. Weil aber so ein Glas dringend (*lach*) eine schöne Verpackung braucht, habe ich mich fix vor die Nähmaschine und den Plotter (Schwalben-Freebie von „Krummenadel“) geworfen und eine etwas abgewandelte „Charly Bag“ (schaut unbedingt bei Caro von „Draußen nur Kännchen“ vorbei – Sie ist quasi die „Charly“-Königin) genäht.

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