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Lillestoff: Summerjeans Luiaard

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Immer wenn ein neues Stoffdesign von BORA bei Lillestoff erscheint, bin ich die Erste welche vorm Computer die Hände hochreißt und „YES“ schreit. Es sind einfach meine Liebsten und sie verkörpern für mich den Inbegriff für Stoffideen für und an Kindern.

Da ich aber jedes Mal ein Loblied auf diese tolle Designerin halte und ihr meine Vorliebe sicherlich schon kennt, möchte ich euch heute eher was zu dem Schnittchen erzählen, welches ich für den Stoff verwendet habe.

Denn hierfür hatte ich eine Vision. Als Nina von Klangheimlich das erste Mal bei mir zu Besuch war, hatten wir eine wilde Schnittidee, an der wir wirklich eine halbe Nacht und einen Tag getüftelt haben und es uns quasi unsere ganze gemeinsame Zeit die wir hatten stahl. Am Ende fuhr Nina wieder nach Hause, keine der Versionen passte und auch die Protovariante welche ich später nochmal nähte, saß nicht.  Weiterlesen

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Wild und frei und wundervoll!

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Du bist wild und frei und wundervoll. Wenn ich dich anschaue, dann sehe ich genau diese Dinge in dir.

Du bist wild und frei und wundervoll und wenn du nach einem Streit wütend in ein anderes Zimmer stampfst und mich zum Mond wünscht, fallen wir uns dennoch nach einigen Minuten wieder in die Arme, um uns zu sagen wie lieb wir uns haben.

Du bist wild und frei und wundervoll. Denn kein Mensch berührt mein Herz auf die Weise wie du es tust.

Du bist wild und frei und wundervoll und steckst voller Neugierde auf die sich dir bietende Welt. Drehst jeden Stein zweimal um und steckst deine Nase in alle Dinge, die dich interessieren.

Du bist wild und frei und wundervoll und bewahrst von den dir geschenkten Leckereien immer ein bisschen für deinen kleinen Bruder auf. Egal wie groß die Versuchung ist!

Du bist wild und frei und wundervoll. Deine Energie reicht für mindestens zwei Runden zum Mond und wieder zurück, aber wenn du müde wirst, dann sind wir deine Ruheoase. Dein Zuhause.  Weiterlesen

12 Wochen und 6 Tage

Huch, jetzt war ich echt erstaunt, dass der letzte Babyeintrag schon so lange her ist. Ich hätte wetten können, es kämen noch ein oder zwei danach. Wahrscheinlich habe ich diese so oft in meinem Kopf geschrieben, dass mein Unterbewusstsein deshalb davon ausging. Verrückter Bloggerkopf!

Mit dieser Woche haben wir die riskanteste Schwangerschaftszeit hinter uns gelassen und die 13. Woche bestritten. Dennoch bleibt ein riesen Stück Unsicherheit da, solange ich dich nicht voll und ganz spüre. Ich meine, zwischendurch da könnte ich wetten, dass ich dich stuppsen spüre. So ganz leicht und dennoch eigentlich unverkennbar. Dadurch, dass es aber sofort wieder verschwindet, bleibt trotzdem die Frage: „Warst das jetzt du?“.

Deshalb habe ich zu einem Doppler gegriffen, um „wenigstens“ deinem Herzschlag ab und an zu lauschen. Ganz schön fummelige Angelegenheit, wenn man bedenkt, wie klein du einfach noch bist. Das erste Mal konnte ich dich erwischen, da war ich gerade in der der 11. Schwangerschaftswoche bei 10+6. Für diesen Moment bleibt dann schlichtweg die Welt stehen und man hört auf zu atmen vor lauter Angst, dich in einem Atemzug wieder zu verlieren.

Eine Woche später bei 11+6 und in der 12. Schwangerschaftswoche gab es dann die Wiederholung. (Ich schalle nicht so oft. Nicht unbedingt aus Sorgen, sondern weil ich es oft kurz vorm Schlafengehen mache und dann schlichtweg schon eingeschlafen bin, bevor ich überhaupt zum Doppler greifen konnte…)

Selbst dein Papa bekam große Augen, als ich ihm die Kopfhörer in die Ohren drückte und erklärte, dass es DEIN Herzchen ist, welches dort schlägt. <3

Ansonsten ist die Übelkeit bisher vollständig verschwunden. Dafür muss ich nun gefühlt alle paar Minuten auf Toilette rennen. Vor allem Nachts ist das für mich eine echte Herausforderung. Wie sehr sehne ich mir manchmal die Zeit in der ersten Schwangerschaft zurück, in der ich soviel schlafen und mich ausruhen konnte wie ich wollte. Nun stehen hier aber zwei weitere kleine Räuber auf der Matte, die nach Aufmerksamkeit verlangen. Deshalb läuft diese Schwangerschaft noch ein bisschen mehr „nebenher“ als es schon die letzte getan hat. Oft findet man schlichtweg nicht die nötige Zeit und vor allem Ruhe, dir gebührend zu zeigen, wie sehr wir uns auf dich freuen.

Mittlerweile haben wir auch einen zweiten Termin mit einem Hebammenteam, welches uns möglicherweise in dieser Schwangerschaft und bei unserer Hausgeburt betreut. Aber dazu erzähle ich dir ein anderes Mal mehr.

10 Wochen und 0 Tage

ENDLICH! ENDLICH konnte ich dich heute beim Ultraschalltermin wiedersehen! Wer auch immer sich diese vier Wochen Frist ausgedacht hat, ist doof! So!

Schon gestern Abend konnte ich vor lauter Aufregung und „Was wäre wenn“-Gedanken nicht einschlafen. Zum Glück lag mein Termin am frühen Morgen und ich brauchte mich nicht noch durch den halben Tag zu quälen. Vorher hatte ich noch einen schnellen Termin bei der Grundschule, um noch fehlende Unterlagen für die Einschulung deiner großen Schwester vorbeizubringen.

Weil wir deshalb ein wenig zu früh unterwegs waren, konnte ich noch eine Runde durchs Einkaufszentrum drehen und mich mit Zeitschriften für die mögliche Wartezeit eindecken. „Blöd“ nur, dass ich dann beim Doc gar nicht warten musste. Eine Runde Pipi, wiegen (öhm… zeigt die Waage einfach mal 2 Kilo mehr als unsere Haushaltswaage an… Das nenne ich GEMEIN!) und nochmal Blut abnehmen war an der Reihe. Beim letzten Mal hatte ich übersehen, den Toxoplasmose-Test in Auftrag zu geben und außerdem wurde der Eisenwert kontrolliert. (Er liegt bei 13 und ist somit so hoch wie noch nie bei mir. Yeah!)

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Mein Blutdruck hat alle Schallmauern durchbrochen, so aufgeregt und gehetzt war ich. Erst bei der zweiten Messung nach dem Ultraschall hat er sich etwas beruhigt. Dennoch möchte ich die nächsten Tage eine Art Tagebuch führen um die Werte zu kontrollieren.

Die Ärztin schaute zuerst nach dem Muttermund, welcher laut ihrer Aussage wunderbar fest und verschlossen ist. Danach schallte sie zuerst über den Bauch und ich entdeckte dich sofort. Du bist mittlerweile ein ganz schön großes Gummibärchen geworden und ganze 3,5 cm groß. Dein Herz schlägt stark und du hast dich munter in deiner Fruchthöhle umher bewegt. Du bist zeitgerecht entwickelt und passt genau in die 11. Schwangerschaftswoche.

Nur seitlich konnten wir dich nicht aufs Bild bannen und damit keinen kleinen Blick auf die Nackenfalte werfen. Da wir uns gegen eine pränatal-diagnostische Untersuchung entschieden haben, werden wir diesbezüglich auch in den nächsten Wochen keine Anhaltspunkte haben. Es gäbe für uns so oder so keine Konsequenz daraus. Du bist du.

Während du also so vor dich hin schwammst, hast du deine Beine ausgestreckt und mit der linken Hand mir mehrfach zugewunken. Ich konnte sogar deine einzelnen Fingerglieder sehen (aber vergessen zu zählen *lach*)

Der nächste Termin ist mal wider erst in vier Wochen. Möp! Dann theoretisch sogar ohne Ultraschall. Doppelmöp. Und ich habe ganz vergessen nachzufragen, ob man in dieser Praxis einen Extra-Ultraschall dazubuchen kann. Muss ich nach den Feiertagen dringend nachholen.

Bis dahin erfreue ich mich einfach an dem Gedanken, dass du in mir bist. Du bist wirklich in mir!!! <3

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Probenähen: Big Lady Pepe

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Im Hintergrund sind im Hause Elch wirklich viele Dinge passiert. Gute und leider auch sehr schlechte. Dennoch versuchen wir einfach, nach vorne zu gucken, sind dankbar für das, was wir haben und versuchen jeden Tag unser Bestes.

Für den Helden an meiner Seite bin ich besonders dankbar. Es sind vor allem die kleinen Dinge, welche er wahrnimmt und sehr oft versucht, für mich umzusetzen. So wünschte ich mir schon eine ganze Weile ein Stativ für meine Kamera. Meine Ansprüche, was das Fotografieren betrifft sind ziemlich hoch und dem gerecht zu werden, echt nicht leicht. Da aber genau dieses Thema hier ständig Zoff vorprogrammierte, sehnte ich mich nach einer Alternative.

Dem Stativ. (Und dem dazugehörigen Fernauslöser.)

Eines Tages suchte der Held sämtliche alte und kaputte Laptops zusammen, die hier nur noch verstaubten und keinen Sinn mehr erfüllten und räumte diese auf, indem er alle Daten sicherte. Als wir darauf zu den Heldeneltern fuhren und er die Computer dem Heldenopa übergab, wunderte ich mich kurz, dachte jedoch, dass er ihm schlichtweg eine Freude bereiten wollte, indem er ihm unsere nutzlosen Dinger als Ersatzteillager schenkte.  Weiterlesen