18 Wochen und 2 Tage

18+2

Müde. Ich bin so fruchtbar, furchtbar müde.

Eigentlich wollte ich euch so gerne was zu dem Thema „Bauch anfassen“ erzählen, weil ich so viele Fragen diesbezüglich bekommen habe und eigentlich wollte ich euch noch von meinem Wochenende in Hannover berichten und erzählen wie lieb ich meine Nina von Klangheimlich habe. Dann gehört hierhin eigentlich noch ganz viel Alltag und aktuelle Babynews aber ich bin so, ihr dürft drei mal raten, furchtbar müde. Weiterlesen

16 Wochen und 2 Tage

16+2

Fast hätte ich es diese Woche mit dem Bauchupdate verschwitzt, aber dann hat sich am Morgen ein Zeitfenster aufgetan und dem Bauchfoto für die 17. Schwangerschaftswoche stand nichts mehr im Weg.

Auf dem Foto sieht man deutlich, was ich bereits seit einigen Tagen spüre, der Bauch wird spitz und hoch. Meine Bauchmuskeln spannen sich stark, wie eine Decke um den Bauch und auch die Haut juckt. Alle Zeiger stehen demnach beim Baby und dem Bauch auf: Wachsen! Ich öle fleißig am Abend, nicht um die Streifen vorzubeugen (in meinen Augen purer Humbug) sondern um die Haut geschmeidig zu halten und sie mit Feuchtigkeit zu versorgen. Nimm das Juckreiz!

Mein Umfeld nimmt mit dem großen Bauch, nun auch voller Freude an der Schwangerschaft teil und streichelt mit Begeisterung drauf los. Ich muss gestehen das ich dieses Thema mittlerweile echt gelassen sehe! Sie strahlen und freuen sich, warum also nicht? Es bleibt ein Wunder welches einfach mitreißt!  Weiterlesen

14 Wochen und 6 Tage

14+6

Hallo Baby,

das waren aber auch lange fünf Wochen bis wir uns endlich wiedersehen durften. Auf verrückte Weise vergingen sie langsam und gleichzeitig ganz schnell. So viel ist passiert und hat sich verändert und deshalb fühlt es sich nach einem gewaltigen Zeitrahmen an.
Zum Glück ist aber Vorfreude bekanntlich die schönste Freude (Ob du diese auch schon empfinden kannst? Du dich fragst, wie es wohl hinter der rötlichen Bauchwand aussieht? Wie die Familie, welche immer so lieb zu dir spricht, aussieht, riecht und sich anfühlt?).

Am Morgen lief alles ganz hektisch. Deine Geschwister mussten Kita-tauglich gemacht werden. Gar nicht so einfach, wenn die Routine bei deiner Schwester eine Woche auf Eis gelegen hat (wegen einer dicken Bindehautentzündung) und dein Bruder das ganze Kita-Ding erst gerade kennenlernt. Heute war sein erster, ganzer Tag dort, mit allem, was dazugehört: Freispiel, Mittagessen und Mittagsschläfchen.

Das Verabschieden von den beiden hat Papa toll gemacht und mich dann am Bahnhof rausgeworfen, damit ich zur Ärztin fahren konnte. Mein Handy immer griffbereit, um im Notfall schnell wieder vom Stuhl dort zu springen und deinen Bruder aus der Kita zu holen. (War jedoch völlig unnötig, da er den Tag prima dort gemeistert hat!)

Die Routineuntersuchungen am Anfang verliefen wie immer:
Blutdruck messen (Nach wie vor eine Vollkatastrophe und Zuhause TipTop!), Wiegen (Zwei Kilo in fünf Wochen. Hust. Blöde Festtage.), Blutabnahme (Eisenwert gerade noch soweit ok, dass ich nicht mit Tabletten nachhelfen muss).

Eigentlich hätten wir uns heute auch gar nicht sehen können, weil die berüchtigten drei Ultraschalle es nicht zulassen und der nächste somit erst im Februar dran wäre. Deshalb habe ich eine Flatrate inklusive 3D-Ultraschall gebucht (Yeah! Ob du da kooperativer als deine Geschwister damals bist?) und konnte dich trotzdem treffen. Was soll ich noch groß sagen? Du bist atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe nämlich kaum gewagt Luft zu holen aus Angst, dass der Traum dann vorbei ist.

An dir ist alles dran. Du hast gewunken, am Daumen genuckelt, dich ganz lang gestreckt und dich von allen Seiten gezeigt. Auch zwischen deine Beine konnten wir einen kleinen Blick werfen, aber Frau Doktor wollte nicht verraten, welche Tendenz sie dort erkennt. Du bist schlichtweg zu klein. (Ich meine dort etwas gesehen zu haben, aber weil sowohl das eine, als auch das andere Geschlechtsteil zu dem Zeitpunkt deutlich durch „Abstehen“ zu sehen wäre, halte ich die Füße still)
Ganze 9,2cm bist du von Kopf bis Steiß lang und siehst so unglaublich menschlich aus. Nasenspitze, Fingerspitzen, Pöppes, zwei lange Beinchen, einen kleinen Dickkopf – einfach alles ist an seinem richtigen Platz!

In vier Wochen haben wir unser nächstes Treffen und auch Papa wird dabei sein. Und wieder ist die Vorfreude riesig!!

14 Wochen und 5 Tage

14+5

Lange habe ich hin und her überlegt wie ich diese Schwangerschaft in Bildern festhalten möchte. Es sollte sich ein bisschen zu den „0815“ Bildern unterscheiden aber dennoch den Fortschritt zeigen. Gar nicht so einfach, sage ich euch!

Schließlich habe ich mit Gegenlicht gearbeitet und dabei ist dieses tolle Schattenspiel entstanden! Ich mag es und bin schon ganz gespannt wie sich der Bauch nächsten Sonntag verändert hat. Meine Füße sehe ich nach wie vor und auch sonst empfinde ich den Bauch als nicht störend (aber präsent).

Morgen ist der nächste Termin bei der Frauenärztin und ich bin schon furchtbar gespannt ob ich nochmal einen Blick in den Bauch werfen darf. Es ist ja nun eine ganze Ecke her, als ich die kleine Birne in mir gesehen habe. Ein bisschen mehr freue ich mich jedoch auf den Termin mit meiner Hebamme am Dienstag! Denn da habe ich sie zu mir nach Hause eingeladen und freue mich schlichtweg sie wiederzusehen. Auf sie als Menschen und auch als meine Wegbegleiterin. Den mehrseitigen Vertrag, welchen sie mir beim letzten Mal (Habe ich euch davon eigentlich erzählt???) mitgegeben hat, habe ich bereits ausgefüllt und unterschrieben.

Aber jetzt genießen wir noch den letzten Tag des Wochenendes und lassen ihn in Ruhe ausklingen.

14 Wochen und 2 Tage

Die ersten 100 Tage dieser Schwangerschaft, sind mit heute geknackt! Yeah!

Ich meine H U N D E R T Tage, das ist schon eine besondere Nummer auch wenn ich ehrlich gestehen muss das der Alltag so viel Zeit und Aufmerksamkeit fordert, dass kaum Zeit übrig bleibt um es wirklich in ganzen Zügen zu genießen. Ein bisschen Besserung ist in Sicht, wenn der Vormittag bald für einige Monate nur mit alleine gehört und beide Kinder in der KiTa betreut werden.

Solche Zeitspannen muss man dann schlichtweg als Ladestation betrachten, denn in einem guten halben Jahr wird es wieder für mehrere Jahre nicht mehr so sein. Besonders freue ich mich darauf an diesen Vormittagen meinem Nestbautrieb vollen Lauf zu lassen. Ich liebe es alles „rein und fein“ zu machen und mir jede Ecke des Hauses vorzunehmen nur um am Ende wieder von Vorne anfangen zu dürfen. Ein schönes Zuhause entspannt mich (und meinen Geldbeutel eher nicht…). Dafür werden auch einige Dinge neu gekauft oder umgestellt.

Gestern unterhielt ich mich noch darüber das diese Schwangerschaft wie ein Geschenk ist und es tatsächlich jeden Morgen eine kleine Überraschung ist, wenn man in den Spiegel schaut. „Huch, da ist ja ein Baby in meinem Bauch!“. Viel greifbarer wird es wahrscheinlich, wenn wir endlich wissen welches Geschlecht das kleine bisschen Glück in mir hat. Denn sobald wir einen Namen haben, wird aus den Träumereien schlichtweg Vorfreude auf den kleinen Menschen, welcher uns wieder um so vieles bereichern wird.

Mama und Papa von drei Kindern. Zweifache große Schulkind-Schwester. Großer Bruder. All‘ das sind Aufgaben die uns erwarten und auf die wir uns freuen. Vor allem das Tochterkind kann es kaum erwarten endlich ihre Schwesternqualitäten vorzuführen. Sie streichelt den Bauch, hört so gerne den Herzschlag des Babys und freut sich auf den großen Ultraschalltermin in einigen Wochen, bei welchem sie dabei sein darf.

Der (kleine) große Bruder nimmt die ganze Angelegenheit sehr gelassen. Was ein Baby ist, ist im vollkommen klar. Schließlich ist er ein toller Puppenpapa und wiegt seine kleinen Schätze vorsichtig in den Schlaf, während er alle ermahnt leise zu sein. Danach werden die Püppchen zugedeckt und das Licht ausgeschaltet. „Heia machen“, voll klar. So läuft das in seiner Welt bei den Babys.

Die kleinen 10 Zentimeter Mensch in mir machen sich wahrscheinlich um das ganze Drumherum noch keine Gedanken. Es ist schlichtweg damit beschäftigt zu wachsen und ab und an so sehr in mir herum zu kullern, dass ich es sogar spüren kann. Es weiß noch nichts von der ganzen Aufregung welche es verursacht und hat auch noch keine Vorstellung wieviel Liebe es hier draußen erwartet.

Es sind nunmal die kleinen Dinge welche bedeutend sind. Das wusste ich schon immer! <3

Auf in die nächsten 100 Tage!