Huch, man sagt zwar, dass die Zeit mit Kindern schneller vergehen würde, aber dass sie es tatsächlich SO schnell tut, habe ich nicht geahnt. Sie fliegt förmlich an mir vorbei. Denn ja, der kleine Randale-Karle bereichert unserer Welt seit nun 10 Wochen auch außerhalb seiner Bauchwohnung.

Wenn ihr mir auf Instagram folgt, dann habt ihr sehr nah mitbekommen, dass seine Geburtsreise leider anders geendet ist, als wir es für uns geplant hatten. Der schlussendliche Kaiserschnitt hat mir dann am Ende noch ein Beinchen gestellt und unser Wochenbett auf den Kopf gestellt. Dazu muss ich mir unbedingt mal die Ruhe und Zeit nehmen, um alles aufzuschreiben. Aber im Moment kann ich das einfach noch nicht mit mir vereinbaren. Noch zu tief sitzen da alle Wunden. Vor allem die inneren.

Nichtsdestotrotz gerät in diesen ersten kleinen Absätzen das Wichtigste fast ein bisschen aus den Augen: Unser Baby ist da und das Leben zu sechst könnte nicht schöner sein. Gerade weil unser Start so schwierig war, genieße ich die sonst so alltäglichen Situationen nun umso mehr. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie wunderschön der erste Spaziergang als Familie war. Es lief zwar alles im Schneckentempo ab und ich habe mir sanft währenddessen den Bauch festhalten müssen, aber ich war da, auf meinen Füßen, unter den liebsten Menschen in meinem Leben und durfte dieses Stückchen Alltäglichkeit leben.
Dieser goldene Herbst schenkt uns nach dem sehr heißen Sommer aber auch eine wunderbare Zeit. Den Wind in den Haaren zu spüren, die Kinder stets emsig auf der Suche nach den ersten Herbstschätzen, während ich den Helden an der einen und am Kinderwagen die andere Hand hatte.

Es sind eben doch die kleinen Dinge im Leben, welche einem das größte Glück bescheren. Ich habe mir für die Zukunft auf jeden Fall fest vorgenommen, in solchen Momenten mit offenem Herzen durchs Leben zu gehen. Weniger über das vermeintlich schlechte Wetter zu schimpfen und stattdessen mit Gummistiefeln durch den Regen zu tanzen!

Dadurch, dass mein Kaiserschnitt gleich zweimal operiert worden ist, durfte ich mir vor allem in den ersten Wochen danach keinerlei Belastung zumuten und meine sonst so geliebten Tragetücher mussten noch ein wenig auf ihren Einsatz warten. Dafür konnte aber unser neuer Kinderwagen zeigen, was in ihm steckt!  Weiterlesen

Heute stand die letzte große Vorsorgeuntersuchung in dieser Schwangerschaft auf dem Plan.
Selbstverständlich versorgt mich meine Hebamme und Frauenärztin auch weiterhin in den +/- 9 Wochen, aber besonders ausführliche Ultraschalluntersuchungen oder Ähnliches stehen fürs Erste nicht mehr an.

Nachdem mir bereits am Morgen eine Dame am sehr vollen Bahnsteig ihren Sitzplatz angeboten hat, musste ich mir eingestehen, dass ich wohl wesentlich schwangerer aussehe als ich mich tatsächlich fühle. Die Wehwehchen halten sich nämlich in Grenzen und bis auf ein bisschen Wasser und das Karparltunnelsyndrom gibt es nur die üblichen Endzeit-Problemchen.
Ständig stoße ich mit dem Bauch an oder es landet einfach jeder zweite Bissen meiner Mahlzeit auf ihm, dem kleinen Mann darin, der nach wie vor so aktiv wie keiner der drei Bauchbewohner zuvor ist und es mich täglich in allen Varianten spüren lässt. Seit zwei Tagen ist die linke Seite seine Kuschelecke und die Füße streckt er mit Schwung unter meine Rippen.
In der Nacht bleibt mir nichts anderes übrig als mich meinem Harndrang zu ergeben, egal wie sehr ich mich auch dagegen wehren möchte. Denn Schlaf ist mir, vor allem im Familienalltag mit drei Kindern, wirklich SEHR heilig!

Meine Hebamme hat mir empfohlen, in den nächsten Wochen vermehrt einen Bauch- oder auch Stützgurt zu tragen. Dadurch, dass ich bereits drei Kinder mein Eigen nennen darf, ist der Platz in meiner Gebärmutter nämlich so groß, dass er sehr viel Freiraum hat. Er hat sich zwar in den letzten Wochen aus der Schieflage in die gewünschte Schädellage gedreht, aber um ihm einfach mehr Halt in dieser Position zu bieten, soll der Gurt ihm helfen. Sie erzählte mir auch, dass sie aus diesem Grund bei Mehrgebärenden solch einen Stützgurt auch manchmal unter der Geburt anbietet, um das ganze Einfinden in die richtige Lage und den nötigen Druck auf den Muttermund zu erleichtern. Auf jeden Fall konnte ich ein Rezept hierfür von meiner Ärztin mitnehmen und werde mir solch einen morgen in der Apotheke holen.

Das erste CTG fand er auf jeden Fall gar nicht lustig. Vor Empörung bekam er sogar Schluckauf und wehrte sich mit gezielten Tritten gegen den Schallkopf, so dass die Arzthelferin nach ein paar Minuten mir das ganze Ding wieder abgeschnallt hat. Durchsetzungsvermögen to the max ohne, dass er überhaupt das Licht der Welt erblickt hat! Das, was sie aber aufgezeichnet hat, war vorbildlich und weit und breit auch keine Wehe zu sehen.

Der erste Blick aufs Ultraschallbild ließ auch weiterhin nichts von seiner Kooperationsfähigkeit erahnen. Beide Hände vor seinem Gesicht und wieder erntete ich fuchsteufelswilde Tritte. So gerne ich mir diesen kleinen Menschen auch anschaue, aber für mich hat dieses ganze vehemente „Ankämpfen“ gegen die Untersuchungen nochmal gezeigt, dass meine Entscheidung, diese vor allem in den letzten Wochen auf ein Minimum zu reduzieren, der richtige Weg ist. Sowohl die Plazenta war kalkfrei, die Fruchtwassermenge völlig in Ordnung und sein Wachstum einheitlich zueinander. Rund 1740g und 44cm konnte die Frauenärztin berechnen!
Damit ist er laut Tabelle zwar eine Woche weiter als geplant, aber die ganzen Maß-Orientierungen sind standardisiert und gelten sowohl für eine Frau, welche 1,50m oder auch 1,80m ist. Dass unser Sohn bei solch großen Eltern kein Winzling ist, haben wir auch nicht anders erwartet. Nur gut, dass auch meine Frauenärztin mir diesbezüglich überhaupt keinen Druck macht.

Nachdem wir beim letzten Mal gar keinen Blick mehr zwischen seine Beine geworfen hatten und im Freundes- sowie Bekanntenkreis gerade mehrfach das Phänomen passiert ist, dass beim nächsten Ultraschall plötzlich etwas „drangewachsen“ bzw. „abgefallen“ ist, wollten wir nochmal ein bisschen mehr Gewissheit, wenn das mit der Überraschung schon nicht funktioniert hat. Und siehe da: DAS konnte er uns wiedermal ohne Probleme zeigen! Es hat nur gefehlt, dass er dazu die Hüften geschwungen und im Kreis getanzt hat.

Da stecken wir also im sechsten Monat. Dabei kommt es mir noch gar nicht soweit weg vor, als ich den zweiten Strich auf dem Schwangerschaftstest habe durchlaufen sehen. Er war einfach da. Sofort! Das ging so schnell, dass ich alleine deshalb schon dachte, dass er auf jeden Fall defekt sein muss. Nie im Leben wird der so schnell positiv, oder? Oder?
Ausser, ja außer, man ist schon seit ein paar Tagen schwanger, ohne es zu wissen…
Alle diese Gedanken, die Überraschung und auch die Fragen, welche die Zukunft betreffen sind mittlerweile so lange her, dass sie ein wenig verblassen.
Da schwimmt jetzt ein richtiger, kleiner Mensch in mir, welcher so süße Sachen wie Schluckauf hat und meine Berührungen ganz deutlich erkennt. Welcher mein Sohn ist und in mir so viel Liebe und Vorfreude weckt, wie man sich gar nicht vorstellen kann.

Wie weit bin ich?
Heute schreiben wir den 06.04.2018 und ich bin jetzt 21 Wochen und 2 Tag schwanger. Damit sind wir in der 22. Schwangerschaftswoche angekommen und erfolgreich in den 6. Schwangerschaftsmonat gestartet. Nur noch 131 Tage bis zum errechneten Entbindungstermin! (Ui, nur noch knapp einen Monat bis wir von 100 aus runter zählen können!!)

Was macht der Babybauch?
Der sieht zu jeder Tageszeit anders aus. Vor allem, weil der Muckel immer noch quer liegt. Weiterhin ruht er mit seinem Kopf auf der rechten Seite, während seine Füße munter in meine linke Bauchseite treten. Ich versuche ihn bereits jetzt mit sanften Yogaübungen dazu zu überreden, seine Position zu wechseln, damit er und vor allem auch ich es etwas gemütlicher haben. Ansonsten wächst der Bauch weiterhin kräftig nach vorne und so langsam aber sicher wird mir bewusst, was da noch auf mich zukommen wird… Puh!

Wie geht es dem Bauchbewohner?
Die Frauenärztin hat am Anfang der Woche ja rund 24cm Länge und 400g beim Muckel festgestellt. Hierzu habe ich mir noch die anderen Eckdaten notiert: Bauchumfang 16,5cm, Kopfumfang 65,5mm und Oberschenkellänge 34,5mm. Ich bin so glücklich darüber, dass alles zeitlich und entwicklungstechnisch prima verläuft und es dem Muckelchen, soweit wir das beurteilen können, prima geht!

Babyshopping?
Gleich nachdem ich erfahren habe, dass wir einen weiteren Sohn erwarten, musste ich im nächsten Babyshop ein Teil für ihn besorgen. Das war gar nicht so einfach, denn mir ist dabei nochmal bewusst geworden, dass wir einfach so gut wie ALLES schon Zuhause haben… Blöd, wenn man am liebsten jedes klitzekleine Etwas mitnehmen wollen würde. Der Held freut sich über diese unverhofften Sparmaßnahmen! Männer!! Aber an einem ganz leichten Bio-Shirt für den Sommer mit wunderschönen hellblauen Sternen konnte ich dann doch nicht vorbei gehen. So!
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Tick Tack.
Seit letzter Woche sagt der Schwangerschaftscountdown auf meinem Handy, dass ich mittlerweile mehr Tage meiner Schwangerschaft geschafft habe als welche, die noch vor mir liegen.
146 Tage sind vollendet und nur noch 134 warten auf mich.
Wahnsinn, dass damit mehr als die Hälfte dieser wunderbaren Zeit vorüber ist.
Selbstverständlich dreht sich das Rad der Zeit im Alltag mit drei Kindern schneller als in meiner ersten Schwangerschaft und damit vergeht auch diese magische Zeit ein Stückchen schneller als erlaubt. Umso mehr versuche ich vor allem in den ruhigen Momenten mir Zeit nur für mich und den kleinen Bauchbewohner zu nehmen.
Nur wir zwei.
Ich atme dann ganz tief zu dir. Fühle dich mit kleinen Tritten antworten und genieße unsere Zweisamkeit. Denn eins ist sicher: Im Sommer werde ich dich nicht mehr „nur“ für mich alleine haben! Hier warten mindestens vier weitere Paar Hände voller Sehnsucht auf dich!

Der letzte Vorsorgetermin ist nun eine ganze Weile her. Das lag vor allem an den Oster-Feiertagen in der letzten Zeit, aber da der wichtige Organultraschall an der Reihe ist, durfte der Termin nicht noch mehr in die Zukunft rücken! Also stand ich heute Vormittag, einen Tag nach Ostern, mit jeder Menge Aufregung und den Bauch noch voll von Osterschokolade und gutem Essen in der Frauenarztpraxis.
Irgendwie habe ich bei diesem Termin immer ein kleines bisschen Bammel. Wird alles in Ordnung sein? Alles zeitgerecht und vollständig entwickelt? Dementsprechend war mein Blutdruck etwas erhöht. Dafür klappte aber dann das Blutabnehmen vorbildlich!
Neben mir waren heute auch jede Menge andere „Kugeln“ beim Arzt. Die Räume waren von Fachwörtern, freundlichem Geschnatter und Herztönen der Babys gefüllt. Wann ich wohl wieder an einem CTG-Gerät liegen werde? Beim nächsten Mal schon oder erst in der Woche darauf? Ich hab es tatsächlich schon wieder vergessen.  Weiterlesen

Wahnsinn! Die Hälfte dieser Schwangerschaft ist in wenigen Tagen vorbei und um es mit den Worten meiner Tochter auszudrücken: „Ernsthaft!?“.
Jedes Mal auf Neue frage ich mich wie das passieren konnte? Wir gehen mit schnellen Schritten auf den Sommer zu, welcher sich für mich eigentlich noch eine ganze Ecke weit weg anfühlt, aber was sind schon 20 Wochen? Nichts. Genau! Ich bin froh dass das Wichtigste was die Geburt und mein Wochenbett betrifft so gut wie geklärt ist und ich mich eigentlich entspannt zurück lehnen kann… wenn da nicht das Wissen wäre das wir bald zu sechst sind! Waaah, mit einem klitzekleinem Menschen in unserer Mitte!! Wahnsinn!!

Wie weit bin ich?
Heute schreiben wir den 25.03.2018 und ich bin nach meinem Zykluskalender genau 19 Wochen und vier Tag schwanger. Somit sind wir in der 20. Schwangerschaftswoche angekommen und der 5. Schwangerschaftsmonat neigt sich dem Ende zu. Das Muckelchen wohnt seit 137 Tagen in mir. In drei Tagen bin ich also genauso lange schwanger, wie es mit theoretisch noch bevorsteht wenn alles nach „Plan“ läuft! Insgeheim wünsche ich mir jedoch, dass der kleine Mensch sich bereits etwas eher, so gegen Anfang August, auf den Weg zu uns macht.

Was macht der Babybauch?
Die Gebärmutter hat den Bauchnabel erreicht und sogar schon ein bisschen überstiegen! Dementsprechend sehe ich für aussenstehende schon SEHR schwanger aus. Ich kenne das schon von den beiden Jungs vorher, dass ich sehr früh einen großen Babybauch trage. Das führt regelrecht zu entsetzen Blicken wenn ich erzähle das wir noch die Hälfte der Zeit vor uns haben. Aber so ist es nun mal Mädels: Wir sind alle unterschiedlich! Es gibt nicht „DEN“ Schwangerschaftsbauch und deshalb sind jegliche Vergleiche völlig sinnlos. Jede einzelne Bauchwohnung ist einzigartig so wie ihr selbst – genießt es ein Unikat zu sein!
Meine Gebärmutterbänder leisten gerade viel Arbeit um diesen Wachstumschub zu halten und schmerzen deswegen schon arg zwischendurch. Ein Glas Wasser mit Magnesium konnte das Ziehen aber bisher immer besänftigen!

Wie geht es dem Bauchbewohner?
Das Muckelchen ist mittlerweile rund 25 cm groß und hat deswegen Ansprüche was seinen Bewegungsspeilraum in mir betrifft. Deshalb wird jegliche zu enge Position mit einem Tritt kommentiert. Am blödesten findet es wenn ich mich nach vorne über beuge oder mit angezogenen Beinen sitze. Über den Tag verteilt hat es mehrere Wach-Phasen, die ich bewusst wahrnehmen kann. Von Außen sehe ich sie bisher noch nicht.

Babyshopping?
WIR HABEN ES GETAN!!!
Das erste Teil für’s Muckelchen ist eingezogen!!!
Ich bin beim Online-Flohmarkt auf ein Babybay-Beistell-Bettchen gestoßen bei dem ich nicht „Nein“ sagen konnte. Einmal sauber gewischt, sowie gewaschen und jetzt steht neben meiner Bettseite dieses klitzekleine Bettchen, welches mich daran erinnert was bald passieren wird.
Um mich abzulenken habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und eine Bettschlange genäht. Sie soll dieses Mal geflochten sein. Wenn da nur nicht das stopfen mit Füllwatte bei einem gefühlt 100 m dünnem Stoffschlauch wäre… Ächtz.
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